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Last Update
04. Mai 2010
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JANUAR

die Veranda wird ausgebaut

In der Veranda geht's rund! Die Fensterwand ist eingebaut. Walter (damals noch Herr Hollenweger) montiert eine "hängende" Decke.
Und schon ist die Hälfte der OSB-Platten oben.
Zorro und Luke posieren für die Kamera - an der Seille.
 

FEBRUAR

früher Frühling macht ungeduldig

Mein favorisierter Ausblick auf dem Morgenspaziergang.
Der Morgenfrost verwandelt hier ab und zu die Landschaft in ein schönes und winterliches Weiss.
Mein "Schlossgraben" ist vom herbstlichen und dürren Gestrüpp befreit und kann sich wieder in neues frühlingshaftes Grün kleiden.
Die Kompostieranlage wurde soeben erstellt.
Blick von der Strasse - Luke wartet, bis ich endlich wieder im Garten bin.
Schneeglöckchen - überall und trotzig - blütenweiss und doch bescheiden.
Marcel ist zu Besuch!
Marcel geniesst die Februarsonne im Windschatten der alten Stallungen.
Mit viel Gefluche haben wir zusammen dieses "Gartentor" aufgebaut. Die Passionsblume hat nun endlich wieder ein stabiles Klettergerüst.
Im grossen Stall haben wir die alten, einsturzgefährdeten Balken abmontiert. Die Türe rechts im Bild wird später der zweite Hauseingang, der in die ehemalige Veranda führt.
Diesen Weidezaun habe ich komplett entfernt. Das Land wirkt nun viel grösser.
Die "Veranda" nimmt immer mehr Form an. Heizungs- und Stromrohre sind gezogen.
 

MÄRZ

Frühling oder Winter - ein rosa Haus im Schnee

Die Forsythie blühte schon gegen Ende Februar.
Schachbrettblumen: gefunden an der Seille, wo sie zu Hunderten als erste Frühlingsboten ihre Köpfe aus dem alten trockenen Gras strecken - nun hoffe ich, sie werden auch in meinem Garten heimisch.
Der Sodbrunnen bekommt seine Aufgabe zurück. Mit einer Wasserpumpe wird er mir im Sommer helfen, Wasser zu sparen. Er ist extrem tief: ca. 6m bis zur Wasseroberfläche und ca. 5m Wassertiefe.
Blick vom Baugerüst - im Hintergrund der "Noch-nicht-Gemüsegarten"
Panoramablick über "mein" Land - wow - das fühlt sich richtig gut an!
Die "Veranda" hat ein warmes Kleid und einen Haupteingang bekommen
Tiefer Winter! Und das an Ostern! Und huch - ich hab jetzt ein rosa Haus!
Ostseite - schön in schweinchenrosa!
Der Frühstücksplatz in der Morgensonne!
Gipsplatten sind montiert. Fehlt nur noch der Verputz.
Die "rote" Kastanie hat ihre Blüten schon ein wenig geöffnet
Die "weisse" Kastanie, vorne im Garten, steht ebenfalls im Saft. Kapiert habe ich nicht, welchen Unterschied zwischen diesen beiden Bäumen besteht - aber die eine, die "rote" hat keine Stacheln an den Früchten...
 

APRIL

Besuch von meiner Familie

Mein Bruder Andi, seine Frau Daniela und die beiden Mädels Nadine und Florence sind für ein Wochenende zu Besuch - die obligaten Schweizer Cervelats schmecken direkt vom Feuer superlecker.

Daniela und Andi "schuften" im Gemüsegarten.

Nadine hat sich auf der königlichen Kastanie häuslich eingerichtet.

Nadine und Florence verstehen sich gut mit Luke und Zorro - die beiden geniessen die Aufmerksamkeit der Mädels natürlich nach Strich und Faden.

Meine Ma ist gerade zu Besuch, als das Dach frisch gedeckt wird.
Mama in ihrem Element. Sie hat mit ihren 76 Jahren noch so viel Power wie ich mit 44!

Spazier in der nahegelegenen Domaine des Druides.

 

MAI

Vorsommer und Frühlingsgefühle

Vroni erholt sich von ihrem mehrmonatigen Australientrip - sie bleibt für den Sommer hier und bezieht das Wömi als Ferienresidenz.

Seit Mai bin ich mit Walter zusammen. Es ist schön, das Leben wieder mit jemandem teilen zu können!

Die "Veranda" ist quasi fertig. Ein grosses, helles und luftiges Zimmer.

Vor allem im Winter wird sich dieser Raum als "Seelenlüpfer" erweisen dürfen.

Die Kastanie blüht - die Wiesen stehen hoch - alles ist im herrlichsten und saftigsten Grün.

Der Wald im Westen gibt viel Schatten. Für diesen Sommer ist das o.k. Aber auf den Winter hin werde ich ihn ein wenig auslichten müssen.

 

JUNI

Besuch von Andrea und Zora - Vroni, unser Sommergast

Andrea und Zora sind für ein paar Tage da - Mutter und Tochter geniessen das tolle Wetter und das Draussen-Sein. Ein ganz lieber und toller Besuch!

Zora ist permanent in Action! Es wird definitiv nicht langweilig um sie herum!

Vroni in ihrer Residenz - sie geniesst die Ruhe und Abgeschiedenheit der Bresse und ihr eigenes Häuschen

 

JULI

Sommer!

Der Sommer ist in Hochform - ein Sonnenschirm für den Morgenplatz wird nötig - Die Glyzinien ranken sich schon fleissig die Stützen hoch. Wie hat sich das Haus doch verändert!

Die Datura verzaubert uns mit ihren tollen Blüten und dem betörenden Duft am Abend.

"Flachschwanz-Libelle"

Vronis und Ruedi, ihr Freund, kochen unser Abendessen.

Morgendliche Sommersonne auf der Ostseite. Hier sieht man auch, dass die Untersicht eine saubere Holzabdeckung bekommen hat. Auch der Zaun, der die Weide vom Rasen trennte, ist abgebaut worden.

 

AUGUST

Abbruch der alten Stallungen und Aushub des Teiches

Der alte Stall wird abgerissen. Alle Dachziegel, die noch einigermassen "zwäg" sind, wurden aussortiert und eingelagert.
Der Abriss geschieht vorsichtig, um weder den alten Backofen noch die Hausfassade zu ruinieren.
Für die alten und dicken Eichenbalken haben wir sicherlich noch Verwendung. Alles andere Holz wurde entweder klein gehackt oder entsorgt. Nun sieht man gut, in wie viele Kleinräume der Stall unterteilt war. 

Was übrigbleibt ist Stein und Geröll. Damit wird dann der Bagger leichtes Spiel haben.

Man könnte meinen, Luke habe mitgeholfen, die schwere Abbrucharbeit zu leisten.

Der Gemüsegarten gedeiht prächtig. Artischocken stehen neben rotem Mangold und Stangenbohnen.

Cyril fährt auf: der Rest der "Warze", wie wir den alten Stallanbau nannten, fällt in kürzester Zeit der Baggerschaufel zum Opfer. Dani, Marcel und Walter haben in schweissiger Vorarbeit enorm viel geleistet, was sich jetzt bezahlt macht!

Na ja, und nun wird es ernst - der Teich ist in etwa markiert - Cyril kann mit dem 20-Tönner loslegen - als erstes kommen die beiden grossen alten Baumstrünke raus.

Walter trennt die Stallmauer vom Brotbackofen, der sehr zerbrechlich ist - er funktioniert allerdings einwandfrei - aber es muss ein neues Dach her und die Wände müssen renoviert werden.

Es entstehen Berge und Gräben. Doch schon jetzt geniessen wir den freien Blick über das Land.

Ein Teil der alten Eichenbalken aus dem abgerissenen Stall dient in Zukunft als Stützpfeiler für eine lange Brücke über den Teich.

Diese Felsen sind das Fundament für ein Wasserspiel - bis sie so stehen, wie sie sollen, muss ziemlich gepröbelt werden.

So - Aushub fertig - Steine und Pfeiler sind platziert - das Dachwasser kann fliessen. Er fasst ca. 1000m3 bzw. 1'000'000 Liter! Es wird also dauernd, bis er voll ist!

Der Teich und die umliegende Terassierung ist in vier Tagen entstanden - Cyril hat wirklich supertolle Arbeit geleistet! Allerdings sieht das Land jetzt aus, wie wenn ein Tornado darüber hinweg gefegt wäre!
André, Walter und ich säen das vorher geeggte Land mit Rasen. 
 

SEPTEMBER

Das Wömi ist wieder reisetüchtig und eine Terrasse entsteht

PAZ: Peter, Andrea und Zora - sie bekommen mein Wömi für ihren Trip nach Portugal. In vier Wochen werden sie wieder da sein.

Vorbereitungen für den Bau der Terasse und die Wegführung des Dachwasser in den Teich.
In der Zwischenzeit führt der Teich an der tiefsten Stelle etwa einen knappen Meter Wasser. Auch die Erde wandelt sich langsam von braun zu grün. Nun hoffe ich, dass der Teich bis zum Frühling auch voll sein wird! Immerhin kann ich nun jedem herbstlichen Regenguss etwas positives abgewinnen!

Die Eichenbrücke ist fertig. Ihre Pfeiler stehen fest und stabil im betonharten Grund des Teiches.

Ein paar Bäume sind auch schon gepflanzt.
Die Terrasse ist bereit, betoniert zu werden. Endlich hat die Schlammschlacht vor der Veranda ein Ende!
 

OKTOBER

Waldspaziergänge und Matsch

In der Nähe von Bourg-en-Bresse gibt es einen netten Wald mir "richtigen" Spazierwegen.

Tarzan alias Walter

Im Vordergrund sieht man einen Teil der Erde (einen Lastwagen voll), die ich in mühseliger Handarbeit während drei Tagen verteilt habe.
 

NOVEMBER

Überblick verschaffen - Der Brotbackofen bekommt ein Dach

Der Gemüsegarten, halbaufgeräumt, noch ist der Frost nicht da und ich hole allerlei heraus: Rüebli, Salat, Kräuter, Lauch, "Frühlingszwiebeln", Zucchetti und Peperoncini.

Es fehlt noch etwa ein Meter, bis der Teich voll ist.

Blick von oben über den linken Teicharm und die Westwiese mit Birkenwald und Bambus.
Panoramabild über den linken Teil des westlichen Gartens mit Kastanie, Ziehbrunnen, Gemüsegarten und Brücke über den Teich.

Panoramablick vom Ende des Teichs zum Haus hin.

Panoramabild des Teichs mit Sicht zum Birkenwald.
Der Brotbackofen bekommt ein richtiges Dach. Walter müht sich mit dem ersten Dachbau seines Lebens ab.
Endlich kommt das Backofenhäuschen zu einem Platz an der Sonne. Vorher sah er unter dem alten Stalldach eher bemitleidenswert aus.
Die fertige Terrasse mit Brotbackhaus. Die Wand und das Backhaus müssen noch verputzt werden. Die Plattenwege habe ich aus im Jura gefundenen Kalksteinen gelegt.
Unter der Linde im Hintergrund habe ich mit Steinquadern rings um den Stamm eine Sitzbank eingerichtet.  
 

DEZEMBER

Der (fast) fertige Brotbackofen - Wintereinzug

Das Dach ist fertig - die Dachrinnen sind montiert - fehlt nur noch der Verputz...
... und vielleicht eine Untersicht.
Der Durchgang zur Garage wurde ebenfalls betoniert. Hier unter Dach lässt es sich auch aushalten, wenn es giesst und windet. Allerdings verlangen auch diese Wände nach einem Kleid.
Gerade einmal hat es im Dezember geschneit. Doch seit Ende diesen Monats ist der Teich fest zugefroren und nicht mehr aufgetaut.
Für einen halben Tag lang das Land unter wenig Schnee. Was allerdings reichte, um den Bambus tief in die Knie zu zwingen.
Wenn wir richtig Schnee sehen wollen, dann fahren wir in das nahe Juragebiet hinter St. Amour - eine knappe Autostunde von uns entfernt.
Die Veranda aktuell - links...,
rechts...
... und Rückwand.
Ausflug zu den "Cascades d'Herisson"
Hinter den Wasserfällen führen steile Hänge auf ein Hochplateau.
Luke und Zorro auf eisigen Wegen. Die Minusgrade verwandeln das sonstige Schwemmland in eine weite eisige Seenlandschaft.
Maisvorrat für den langen Winter.

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