JANUAR
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Den eisigen Temperaturen draussen
trotzen wir mit "Indoor"-Arbeiten, feinem Essen und Winterschlaf
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Der Januar in diesem Jahr ist, wie es sich gehört, eiskalt. Es gab sogar
ab und zu mal ein wenig Schnee. Der Teich bleibt über Wochen zugefroren. |
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Da die winterliche Eiseskälte einem das Arbeiten draussen ziemlich
vermiest, entschliessen wir uns, bei den Innenräumen anzusetzen. Das
Badezimmer wartet schon lange auf eine Neupolitur! Wir demontieren die
Heizungen und das Lavabo, holen die alte Tapete herunter (die eh schon
fast von alleine kam) ... |
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... und entfernen sogar den alten Putz der Decke. Diese Arbeit war
ziemlich mühsam und verursachte einen Staub, der die ganze Wohnung in
klösterliches Weiss verwandelte! Während etwa vier Wochen war die
Wohnung eine Baustelle. Vieles was man ja andenkt, lässt sich in der
Praxis dann nicht so einfach umsetzen. Und wenn doch, dann heftig
aufwendig! Aber zu guter Letzt, Mitte Februar (siehe weiter unten),
wurden wir dann doch noch fertig. |
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Walter kocht gern und gut. So versüssen wir uns die winterliche Tristesse
mit feinem und gemütlichem Essen. |
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Auch Luke und Zorro schätzen in dieser Jahreszeit einen warmen Platz in
der Veranda, ... |
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... wenn möglich an der Sonne, die Nase gut versteckt. |
FEBRUAR
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Das
anfänglich trübe Wetter wird gegen Ende Monat immer frühlingshafter
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Trüb, nass und kalt. So präsentiert sich der Februar noch anfangs Monat. |
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Die Vögel schätzen die Maisknödel und sonstigen Futtergaben. Wirklich
nötig haben sie es, glaub ich, nicht. Aber es macht mir Spass, sie am
Futterplatz ganz nah beobachten zu können. |
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So, das fertige Badezimmer. Der Duschvorhang ist einer Glas-Trennwand
gewichen, die Wände sind im kräftigen Grün gestrichen. |
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... das Lavabo steht auf dem selbstgemachten Tisch. Die Rückwand und die
Tischplatte haben wir mit Mosaik versehen. Ich hatte dabei die
glorreiche Idee, die Filets von 30x30cm in Streifen zu schneiden um so
ein anderes Farbmuster zu bekommen! Was ich mir in meiner Phantasie als
lustige und kreative Arbeit ausmalte, entpuppte sich als "Mega-Büetz"!
Gelohnt hat es sich trotzdem, finde ich. Der Raum ist gegen Süden
gerichtet und das einfallende Licht zaubert schöne Lichtflecken auf die
farbigen Wände. |
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Schön, dass mein Nachbar ein Biobauer ist, der die Felder nicht "offen"
liegen lässt, sondern immer etwas anpflanzt, was über den Winter stehen
bleiben kann. |
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Auf dem Morgenspaziergang mit meinen Hunden begleitet mich dieser Blick über
das Land meines Nachbarn, der eine Biohühnerzucht betreibt. |
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Ein Ausflug nach Buxy in die nahen Weinberge, wo der weisse Burgunder
angebaut wird bringt nette Abwechslung in unser ansonsten ja "flaches"
Bresse-Leben. Die Reben wurden im Januar geschnitten und nun an die
Rankenstützen hochgebunden. |
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Diese Maus hat, ich bin mir ziemlich sicher, leider nicht lange überlebt.
Luke hat sie kurz nach der Aufnahme erwischt. Einerseits bin ich froh, denn
Mäuse im Haus ist nicht so lustig (und wir hatten welche). Andererseits
tut es mir leid um das süsse Tierchen. Aber so ist wohl das Leben. |
MÄRZ
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Der
Frühling ist da!
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Schön, zu sehen, wie die Krokusse sich schon ein wenig vermehrt haben. |
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Den Christrosen scheint ihr Platz zu gefallen. Sie blühen wunderschön und
haben schon recht viele Knöpfe bekommen, obwohl sie erst seit einem Jahr
gepflanzt sind. |
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Die treuen Schneeglöckchen übersähen meine Wiese. Sie sind die sicheren
Boten, dass der Boden nicht mehr gefroren ist. |
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In der ersten Märzwoche holen wir sackweise Bärlauch. In Cuisery habe ich
eine Stelle in einem verlassenen Park entdeckt, wo garantiert keine
Hunde hinpissen! Die etwa 1.3 kg habe ich zu Pesto verarbeitet! |
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Das Wasser im Teich wechselt immer wieder seine Farbe. Es ist eine Freude,
dies zu beobachten. |
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Und noch mehr Freude hatte ich, als ich Mitte März entdeckte, dass es drei
Laichkugeln von Fröschen im Teich hat. Bin gespannt, welche Art von
Fröschen daraus werden. |
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Dieses Steinmäuerchen hab ich aus den restlichen Jurasteinen aufgebaut. Es
ist ein Anfang und soll noch wachsen. |
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Das Südbeet ist nun, nachdem es vollkommen ruiniert war (Fassadenarbeit),
wieder frisch gejätet und aufgeräumt. Eine simple Holzabtrennung soll
helfen, Wiese und Blumenbeet zu trennen. Spaliere werden auch noch
montiert, so dass sich die Passionsblume, die hier, trotz allem Unbill,
endlich einmal angemessen hochranken kann. |
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Der grosse Lorbeerbaum hat einen Verjüngungs- und Verschönerungsschnitt
erhalten. Vorher ist er mir eher wie ein dunkler Geselle vorgekommen.
Nun gefällt er mir viel besser und die Lilien, die unter ihm schon immer
da waren, aber nie zum Blühen kamen, schaffen es vielleicht in diesem
Jahr eher. |
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Der Gemüsegarten hat ein neues Konzept erhalten. Natürlich bleibe ich der
Mischkultur treu. Aber ich habe zudem die Beete in vier Abteile
geändert, um jeweils einem Teil ein Jahr lang Pause zu verschaffen. Das
ganze habe ich im Quadrat und diagonal aufgebaut. Die Plattenwege sind
zwar nicht superschön, aber doch sehr praktisch. Eine "Megabüetz" in der
harten Bresse-Erde ist das Unkrautjäten und Boden lockern. Die alten
breiten Gehwege und ein zusätzlicher Teil musste umgestochen werden. Ich
bin noch lange nicht fertig. Stück für Stück geht es weiter und ich
hoffe, dass ich es noch rechtzeitig schaffe! |
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In der Zwischenzeit wachst das Gemüse in der warmen Veranda heran. Alles
ist ein Novum für mich. Ich habe viel zu lernen und auszuprobieren. Und
im nächsten Jahr weiss ich dann hoffentlich besser, wie es am
einfachsten und effizientesten geht! Auf alle Fälle macht auch das eine
Riesenfreude! Zu sehen, wie alles wächst und gedeiht, wie aus fast
nichts so viel wird! |
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Die Kübelpflanzen habe ich im Februar aus dem Winterquartier geholt und in
die warme Veranda gestellt. Die Bougainvillea ist, wie auch die Daturas
und der Oleander, sofort erwacht und hat angefangen, frische Blätter zu
treiben. Schon Mitte März zeigte sich das erste farbige Blatt! |
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Auch der Zitronenbaum hat gleich Blühten angesetzt. Allerdings erstmal
eine, dann noch eine zweite. Nun sind es drei. Wenn aus allen Zitronen
entstehen, dann bin ich happy! |
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Zorro und Luke geniessen wie ich, dass wir wieder vermehrt draussen sein
können. |
APRIL
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Treue
Hilfe aus der Schweiz
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Marcel ist Anfangs April zu Besuch. Und wie immer hilft er mir, wo er nur
kann! Was würde ich ohne ihn nur machen! So vieles wäre nicht zustande
gekommen! Gut, dass er mittlerweile auf dem Büro arbeitet, so kann man
die Arbeit draussen wenigstens als eine Art Ausgleich betrachten -
Schmunzel! |
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Die Wassereinläufe vom Dach haben wir (vor allem Marcel) mit Steinen
verschönert... |
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Der Gemüsegarten bekommt ein Wasserreservoir von 500 Litern... |
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und der Gemüsegarten wird endlich fertig. Hier hat auch Walter noch nach
seinem Feierabend tatkräftig mitgeholfen. |
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Die Sternmagnolie blüht wunderbar - die weissen Blüten leuchten aus dem
Schatten heraus wie - eben - Sterne. Leider habe ich den jungen Strauch
ein paar Monate später beim Rasenmähen - so quasi in der Hitze des
Gefechts - umgefahren und abrasiert. |
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Die Küchenschellen erfreuen mich als ausdauernde Blüher.
Auch die verwelkten Blühten, welche wie Strohwirbel aussehen, sind
hübsch anzusehen. |
MAI
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Besuch
von Ma und Freunden - Leben im und um den Teich
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Anfangs Mai kommt endlich meine Ma auf Besuch. Wir krampfen beide wie
verrückt. Weder sie noch ich können lange sitzen und schwatzen... es
gibt soviel zu tun. Allerdings muss ich ihr regelmässig in die Zügel
greifen, sonst gehen die Pferde trotz ihres Alters mit ihr durch! |
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Die rosa Weigelie blüht, wie wenn es einen Wettbewerb zu gewinnen gilt. |
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Die Blühten des Schnittlauchs faszinieren mich immer wieder auf's Neue. |
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Hier nochmals die Küchenschelle. Im Hintergrund die "Strohwirbel" der verblühten Blühten. |
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Ein Apollo (wenn ich mich nicht täusche) tanzt über die weissen Kiesel und
landet dann auf dem Polsterphlox. |
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Meine Teichmolche, die auf dem Grund leben kommen regelmässig an die
Wasseroberfläche, um Luft zu tanken. Sie
haben orange Bäuche, was ich versuche fotografisch festzuhalten. Leider
ohne Erfolg, sie sind viel zu flink. |
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Libellen umschwirren den Teich. Von roten, blauen zu grünen und
türkisfarbenen, von ganz kleinen feinen über plattbäuchige bis zu den
riesigen Königslibellen und der Mosaikjungfer ist alles vertreten. Sie tanzen
und fliegen im
Duett, fliegen ihre Reviere in ewigen Runden ab und setzen ihre Eier grazil
im Fluge auf die Wasseroberfläche an Pflanzen, Steine und Hölzer. |
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Zorro erfrischt sich als erster im noch kühlen Teichwasser. Luke hat
grundsätzlich Respekt vor dem Wasser. Bis zum Bauch geht er schon mal
rein, aber weiter auf keinen Fall. Und so ist es immer Zorro, der die
Bälle aus dem Wasser holt. Luke hat das schnell erkannt und wirft den
Ball hin und wieder extra in's Wasser. |
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Meine Ma das erste Mal am Steuer! |
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Per Zufall beobachte ich, wie eine Schlange quer über den Teich schwimmt
und sich unter der Wurzel versteckt. Immerhin kann ich ihren Rücken
ablichten, den Kopf zeigt sie mir nicht. Aber sie ist mir ziemlicher
Sicherheit keine Kreuzotter, sondern eine harmlose Wassernatter. |
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Eine der grünen grossen Libellen. |
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Die kleine Bucht (später Tribüne) zwischen den Wassereinläufen haben meine Ma und ich mit
runden Steinen dekoriert. Inzwischen sieht aber schon wieder alles ganz
anders aus. |
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Mäggi und Hanspeter besuchen mich Ende Mai. Auch sie mögen nicht nur herum
sitzen und entspannen. Hanspeter greift zur Schaufel und trägt einen
Teil des Teichrandes ab, so dass das Ufer weniger steil wird. So wird
erkennbar, dass es sich lohnen würde, ringsherum abzutragen. Allerdings
wäre das ein riesiger Aufwand von Hand! Aber den Input hab ich
angenommen! Man wird sehen, was sich machen lässt. Auch über die
Wasserbewegung haben wir viel diskutiert und ich hab mich gerne von
einem Fachkundigen aufklären und inspirieren lassen. |
JUNI
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Sommer
juhee!
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Da kann ich nur noch sagen: jammi! |
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Der Gemüsegarten gedeiht, alles wächst und spriesst, wie es soll! |
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Der kleine Steingarten ist ein Produkt von meiner Ma und mir. Er soll sich
noch ein wenig verändern, sich irgendwie verbinden mit dem Teich... |
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Der ausgewaschene Baumstamm ruht am Teichrand. Doch auch er gefällt mir
noch nicht so ganz, ist noch nicht am richtigen Platz. |
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Das Wasser schaut herrlich aus! Immer mal wieder wechseln die Farben, je
nach Lichteinfall und vorgängigem Regen oder Bad. Hier sieht man die
steilen Ufer recht gut, sie verwachsen zwar langsam, aber es fällt immer
wieder zuviel Erde in den Teich. Auch lässt sich kaum etwas Gezieltes
anpflanzen. |
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Der kleinere Teicharm kommt über Mittag in den Genuss von Baumschatten. Das ist gut so,
denn hier ist die Wassertiefe nicht sehr gross (max. 70cm) und das
Wasser würde sich zu schnell und zu arg erwärmen. |
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Die Stockrosen entwickeln sich prächtig. Sie stehen ideal mit dem Rücken
an die Wand bzw. Verandascheibe. |
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Ist der Schwimmteich nicht eine Wonne? |
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Die Wassertreppe, die Marcel mit viel Schweiss zusammen gepflastert hat
begrünt sich langsam und wird immer hübscher. |
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Die Sockel für das Sonnendeck sind bereit. Fehlt noch der ganze Rest...
Auf diesem Bild ist gut ersichtlich, wie stark der Wasserspiegel wieder
abgenommen hat. Die Wasserverdunstung an sonnigen Tagen ist erstaunlich
heftig. Nur schon aus diesem Grund brauch ich eine reguläre
Wasserzuführung. Ich muss mir da was einfallen lassen! |
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Solche Schmetterlinge habe ich noch nie in unseren Breitengraden gesehen.
Sie sind braun bzw. blau, je nach dem wie die Sonne auf ihre Flügel
fällt. Sie waren auf einmal da - eine regelrechte Invasion. Gleichentags
konnten wir unsere Beobachtung in der Tageszeitung bestätigt finden. Sie
kommen aus Afrika (woher genau weiss ich leider nicht mehr) und das Land
befürchtet eine Raupenplage. |
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Sonnenuntergangsstimmung am Teich. |
JULI
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Es wird
mal wieder gebuddelt - Besuch von PAZ
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Fredy hat sich anerboten, zusammen mit Walter, das Dach des
Wömiunterstandes abzureissen und später mitzuhelfen, es wieder
aufzubauen. So könnte man das Dach höher setzen und Fredy könnte
sein Wohnmobil ebenfalls unterstellen.
Als erstes müssen die Ziegel runter. Es ist heiss und wir
kommen so richtig ins Schwitzen, während wir die ca. 50m2 Ziegel
runterholen und ein paar Meter weiter unter der Kastanie stapeln. |
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Schön, wenn man nach solch einem Chrampf einen Sprung ins mehr oder
weniger kühle Nass machen kann! |
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Es ist kaum ein Jahr vorbei und schon wieder steht ein Bagger und
Lastwagen auf meinem Land, um grobe Arbeiten zu erledigen. Rings um den
Teich wird die Böschung abgetragen, das Ufer soll weniger steil werden.
Zudem werden Graben gezogen, um die Wasserleitung für den Garten und den
Teich frostsicher verlegen zu können. Im Ziehbrunnen ist nunmehr eine
Pumpe, welche Wasser in ein Reservoir im Technikraum pumpt. Von dort
wird die Toilette und die Waschmaschine mit gefiltertem Wasser versorgt.
Daneben führen je eine Leitung wieder nach draussen zum Gemüsegarten und
zum Teich. |
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Der 40mm Schlauch ist recht sperrig und das Einführen in das entsprechende
Loch im "Quellstein" knifflig. Doch das Bohren dieses Lochs war noch
viel ärger. Ein paar Pausen mussten eingelegt werden, bevor der Bohrer
durch war. |
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Endlich konnte ich auch meine Vorstellung von "Integration" vom
Steingarten in den Teich umsetzen. Der Bagger machte die grobe
Treppenarbeit. Das Einsammeln und Verlegen der Steine, des Sandes und
Kies ging ich etappenweise an. Während drei Tagen, an dem ziemlich
Schweiss floss, entstand ein Art Teicharena, mit dem netten Unterschied, dass
die Bühne aus Wasser besteht und die Darsteller allesamt animalisch
sind! So sitze ich nun abends vielfach dort, lausche und beobachte die
Wasserfrösche, wie sie balzen, lachen, jammern, gurren und quaken. Mein
Applaus beschränkt sich dabei auf ein leises und zufriedenes Lächeln und
einem Gefühl der Dankbarkeit für die Darbietungen der Natur. |
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Die ursprünglich knapp bemessene Sumpfzone wird nun nicht nur optisch
durch das flachere Ufer vergrössert. |
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Das Hechtkraut fühlt sich sichtlich wohl. Bei vielen Pflanzen braucht es
arg viel Geduld, bis sie sich anklimatisiert haben und sich entsprechend
vermehren. Da der Teich und damit die Pflanzzone recht gross ist, würde
ich ein Vermögen ausgeben, um alle nötigen Pflanzen setzen zu können.
Nun habe ich zwar noch einmal ein wenig nachgekauft, aber der Rest werd
ich mir wieder aus der Natur beschaffen - nach und nach. |
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Blick von der "Tribüne" über den Teich. Im Hintergrund sieht man das fast fertige
Sonnendeck. |
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Der grosse alte Stamm liegt nun im Teichbereich und stört nicht länger
beim Rasenmähen. Walter wollte mir kürzlich nämlich den ersten Preis in
Sachen Hindernislauf beim Rasenmähen verleihen! |
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Die im Frühling gesetzten Echinacea oder roter Sonnenhut haben den
Schnecken getrotzt und sich schön entwickelt. Sie sind farblich eine
wahre Pracht! |
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Auch die Banane hab ich im Frühling gesetzt. Direkt vor die Veranda. Sie
hat schon zwei neue Triebe entwickelt, was mich natürlich freut! |
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Das Dach vom Anbau ist weg. Das Holz abtransportiert und der Boden
mit dem Bagger ausgeebnet. Auch die neuen Fundamentlöcher hat der Bagger
ausgehoben. Wenn alles gut läuft können wir im August oder September mit
dem Wiederaufbau beginnen. |
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PAZ sind zu Besuch! Zora hat erst kürzlich schwimmen gelernt. Jetzt kann
sie mir zeigen, wie gut sie es schon kann! |
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Andrea hat mir von Peters Schwester eine Ladung Seerosen mitgebracht! Es
sei ihr hier nochmals herzlich verdankt! Es sind wundervolle und
reichlich blühende Sorten, die noch im gleichen Sommer zum Blühen kamen
(Leider habe ich es verpasst, davon Bilder zu schiessen - werd es aber
im nächsten Jahr nachholen - versprochen!)! |
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Andrea geniesst den Garten |
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Die Weiber verarbeiten Brombeeren zu einem leckeren Milchshake |
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Seit Juni wird regelmässig Wasser aus dem Ziehbrunnen gepumpt und mit
einem 4cm Schlauch in den Teich geführt. Der Schlauch geht durch den
Felsen, den ich von Anfang im Teich platziert hatte. Wenn ich nun dort
einen Aufsatz mit einem geringeren Durchmesser drauf schraube, wird das
Wasser einige Meter in die Höhe geschossen! Luke hat dabei einmal so
einen Schrecken bekommen, dass er mit einem Satz von der Brücke im Teich
gelandet ist! Zora hat auf alle Fälle ihre helle Freude am "Jet d'eau de
Frettechise"! |
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Paz und ich machen einen Ausflug nach Cuisery in den Garten Eden. |
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Mit Zora wird es einem nie langweilig. Immer ist sie in Bewegung und für
kleine oder grössere Abenteuer zu haben. |
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Auch Insekten schrecken die wilde Zora nicht. |
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PAZ bereiten sich auf ihre Wömi-Reise vor. |
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Sie reparieren mir sogar mein schon seit längerer Zeit kaputtes Kaminrohr! |
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Man(n) fühlt sich offensichtlich wohl im kleinen Paradies auf vier Rädern! |
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In Châlon sur Sâone findet das alljährliche Strassenfestival statt. Zora
lässt sich von einer Strassenkünstlerin bemalen. |
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Mein Südwand sieht endlich ein wenig kultivierter aus. Diverse Fetthennen
und Sonnenhüte blühen an dieser Seite. |
AUGUST
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Bade- und
Urlaubszeit - Henny aus Portugal
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Henny kommt mich im August besuchen. Ihr Wömi hat einen Getriebeschaden
und bleibt für Wochen in einer Garage in Portugal. Sie nutzt die
Gelegenheit und setzt sich kurzerhand in den Flieger um ein paar
Tage/Wochen bei mir zu verbringen. |
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Wir verbringen herrliche Sommertage mit Baden und diversen Ausflügen. |
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Leider darf ich selber nicht ins Abkühlung bringende Nass, weil die Nähte
von der Gallenstein-OP noch zu frisch sind. Erst gegen Ende ihres
Aufenthaltes darf auch ich wieder ins Wasser, ab da hat es schon
merklich abgekühlt. |
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Immer wieder nutzen wir meine "Gratis Netz Verbindung" um Infos
reinzuholen oder Mails zu schreiben. Die analoge Verbindung ist
superlangsam und Geduld ist gefragt, aber wir haben ja Zeit! |
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Ein Ausflug nach Dijon. |
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Bei einem Pic-Nic an der abendlich rosa angehauchten Seille... |
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... wo wir eine Pizza verspeisen. |
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Zorro "muss" mal wieder gebadet und eingeschäumt werden. Ich mach das
nicht, weil er es nötig hätte, sondern nur weil es Spass macht! |
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Der Wasserspiegel des Teiches bleibt immer auf dem gleichen Niveau. Es ist
ein extrem trockenes Jahr und viele andere Teiche sehe ich trocken
liegen. Es gibt auch Ziehbrunnen, die ausgetrocknet sind! Da schätze ich
mich unter dem Strich wieder glücklich, dass ich den Wasserspiegel mit
der Zuführung meines Brunnenwassers wenigstens halten kann! |
SEPTEMBER
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Badende
Gäste und diverse Arbeiten in der hintersten Ecke des Landes
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Marcel besucht mich mit Marie und ihren Kids Penelope und Asthon. |
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Ashton ist ca. 6 Monate alt und schläft meistens, wenn er nicht gerade
isst oder von Marcel in den Schlaf geschaukelt wird. |
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Marie ist Kanadierin und spricht ein Französisch, welches für meine Ohren
sehr gewöhnungsbedürftig ist. Ich brauche eine Zeit bis ich sie richtig
verstehe. Aber sie ist recht unkompliziert und so verbringen wir ein
lustiges Wochenende. |
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Penelope ist den Umgang mit Hunden gewohnt und sie lässt sich weder von
Luke noch von Zoro um den Finger wickeln. |
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Na? |
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Sogar Marcel war baden! Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte,
würde ich es nicht glauben! Ob er wohl einfach seine Badehosen vergessen
hatte? |
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Henny und ich montieren ein Gitter über die ganze Westseite (mehr als
30m!) der Dachrinnen. So habe ich endlich Ruhe vor den Blättern, die
regelmässig alles verstopften und bei heftigen Regengüssen das kostbare
Nass über die Kante schickten anstatt in meinen dürstenden Teich. |
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In meinem Dorf gibt es ein Quartierfest, was ich auf keinen Fall verpassen
will. Marcel, Marie und Henny begleiten mich. Natürlich sind auch
Penelope und Ashton mit dabei. Der kleinere schläft und Penelope
vergnügt sich mit den anderen Kindern aus der Gegend. Da sie ebenfalls
ein wenig Französisch spricht ist das kein Problem. |
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Die Menschen aus dem Quartier Frettechise! Mich findet man in der
zweitobersten Reihe links von Henny, welche ganz rechts steht. Hinter
mir steht Michel, mein "liebster" Nachbar und neben mir seine Frau und
seine Mutter.
Das Fest bot eine gute Möglichkeit viele Leute kennen zu lernen. |
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Blick vom Dach auf den kleineren Teichbereich, der zur Zeit mit Algen
bewachsen ist. Es sind Algen, die klares Wasser mögen, und da der Teich
noch zu wenig andere Pflanzen hat und das Wasser auch noch zu wenig tief
ist, heizt sich das Wasser in diesem Bereich zu sehr auf. Aber
Wasserflöhe, die sich früher oder später wieder einfinden werden das
"Problem" bzw. das Ungleichgewicht wieder ins Lot bringen. |
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Meine beiden geliebten Grossen! |
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Der Steingarten hat sich mittlerweile gut in den Rest des Landes und an
das Ufer integriert. Im nächsten Jahr, wenn alles mehr verwachsen ist,
wird es noch besser zueinander passen. |
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Auf dem Weg nach Azé gehe ich an einem romantischen Bachlauf mit den
Hunden spazieren. Das Burgund hat viele kleine wundervolle Ecken, die
man entdecken kann. |
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Das Schloss von Azé, wo ein kleiner Gartenmarkt stattfindet. Der Park hat
einen wundervollen Bestand an alten und grossen Bäumen. Diverse
Skulpturen sind über die ganze Anlage verteilt. |
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Kein Wunder, dass die Banane so prächtig gedeiht! |
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Das Land im hintersten Bereich des Geländes war abfallend und unpraktisch
mit dem Traktor zu pflegen. André, mein Gärtner (Ha!) und ich haben
einen Berg Erde in einer anstrengenden Tagesarbeit so verteilt, dass nun
alles flach ist und man ganz nah an den Zaun fahren kann. |
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Auch die Weiden hier unten haben wir von 3 Meter hohen Brombeeren, wilden
Rosen und allerlei anderem Gestrüpp befreit. Nun ist auch die hinterste
Ecke meines Landes in einem Zustand, den ich mit wenig Aufwand
unterhalten kann. Obwohl ich es den Vögeln und anderen Kleintieren gerne
gegönnt hätte, hier Unterschlupf zu finden, war es unmöglich, diesen
Urwald mit wenig Aufwand in Schach zu halten. Und es hat ja immer noch
genug Hecken und entsprechende Verstecke in den angrenzenden Gebüschen.
Das ist hier in der Bresse eh kein Problem. Es ist hier noch ganz
üblich, dass Weideland mit Hecken abgegrenzt werden. Viele Tiere finden
darin ungestörten Lebensraum. |
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Der Platz an der Nordseite haben wir ebenfalls gefräst und frisch angesät
Ich habe mich entschieden, vorläufig doch keinen Car-Port hinzustellen.
Im Moment ist das noch gar nicht nötig. Die Fassade habe ich mit wildem
Wein bepflanzt. In 2-3 Jahren wird sie ziemlich zugewachsen sein.
Die Steine warten darauf, dass sie das Ufer des Teiches verschönern
dürfen. Allerdings müssen sie zuerst mal dahin verfrachtet werden... das
ist wohl Arbeit für das nächste Jahr oder vielleicht für den Winter...
man wird sehen. |
OKTOBER
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Genuss
bei schönstem Herbstwetter und warmen Tagen - Besuch von Mama
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Endlich haben auch die Terrassenwand und das Backhaus ein neues Gewand
bekommen... |
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.... verbleibt nur noch der Holzschopf und der Durchgang zur Garage. Aber
das ist ein Projekt für das nächste Jahr. |
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Meine Ma ist wieder einmal zu Besuch. |
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Es freut mich immer ganz besonders, wenn sie sich überwinden kann, die für
sie schon recht weite Reise anzutreten. Ich geniesse die Zeit mit ihr
sehr und versuche sie entsprechend zu verwöhnen. |
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Fast jeden Morgen rennt sie barfuss über das Land, um den Teich und um's
Haus herum! Ob ich mit 77 wohl auch noch so fit sein werde? Ziemlich
unvorstellbar... |
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Wir geniessen die herbstliche Sonne, die Wärme und den Frieden. Auch wenn
sie gemütlich ausschaut, meine Ma... Sie sitzt selten still! Immer
findet sie irgendetwas zu tun. Ich muss sie manchmal fast anbinden! |
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Claudia kommt zu Besuch und es wird ein gemütliches Kaffeekränzchen
daraus! Herrlich, im Oktober noch bei solchen Temperaturen draussen
sitzen zu können! |
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Mit Mama habe ich die Zinnzuber zu neuem Leben erweckt. Wir haben jede
Menge Blumenzwiebeln eingesetzt, welche im nächsten Frühling bestimmt
wundervoll ausschauen. Der eine Zuber wurde mit Vergissmeinnicht
bepflanzt und dieser hier mit kleinen Stiefmütterchen. |
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Die Banane wächst und wächst. Man kann regelrecht zusehen. Aus zweien
wurden vier und weitere stehen schon in den Startlöchern. Alle paar Tage
entrollt sich ein neues saftiges Blatt! |
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Gegen Ende Oktober wird das Wasser im Teich immer klarer. Man sieht sogar
an der tiefsten Stelle, die über 2m misst, bis zum Grund! Mich stören im
Moment zwar die Algen, aber im muss Geduld haben. Solange es noch so
wenig Wasserpflanzen hat, kommen diese kaum nach, das Wasser zu
filtrieren und das Gleichgewicht bezüglich des Algenwachstums
herzustellen. |
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Ich habe endlich eine Trauerweide gepflanzt. Seit der Teich steht, wollte
ich solch einen Baum irgendwo um den Teich herum pflanzen. Bis ich mich
entschieden hatte ging ein gutes Jahr ins Land. |
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Beim Sonnendeck wurde grossblättriger Bambus gepflanzt. In ein paar Jahren
werden sie guten und lässigen Sichtschutz gegenüber dem Nachbarn
abgeben. |
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Auch eine Robinie habe ich gepflanzt. Und zwar mitten auf die Halbinsel.
Sie wird, so mir alle Geister und Götter wohlgesinnt sind,
nächsten Frühling rosa blühen. |
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Blick von hinter der Feuerstelle über das Land auf's Haus. |
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Die Farbe des Teiches verändert sich je nach Lichteinfall, Sonnenschein,
Tages- und Jahreszeit. |
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Das Badezimmer hat endlich einen richtigen Anziehspiegel bekommen. Und
zwar von einem Künstler: Max ist Schweizer und lebt in der Nähe von
Thun. Er kreiert mit flüssigem Aluminium Spiegelrahmen und andere
dekorative Gegenstände. |
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Auch die Veranda hat einen Spiegel bekommen. Allerdings bin ich betreffend
Standort noch unentschieden. |
NOVEMBER
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Der
Ausbau im Dachgeschoss lässt sich gut an
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Der Teich im herbstlichen Kleid. |
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Vor der Veranda blüht der Ananas-Salbei während des ganzen Oktobers und
Novembers! |
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Die Blühten leuchten extrem, doch leider kann ich es mit der Kamera nicht
so recht einfangen. |
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Auch die rosa Datura vor dem Haus blüht noch am 23. November wie wenn es
Frühling wäre! |
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Wieder mal ein paar aktuelle Ansichten meiner Wohnung: hier die Veranda |
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die Küche |
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der Eingang mit der neuen Glastüre |
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mein Büro mit Fenster in die Veranda |
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das Gästezimmer, bzw. der Salon |
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der Arbeitsplatz im Gästezimmer |
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die Toilette (hab ich noch gar nie abgelichtet, seit sie neu ist) |
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Das Schlafzimmer im Dachstock ist fertig isoliert, das Fenster montiert. |
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Auch die Fenster für die Küche (rechts, gross) und das Badezimmer (links,
klein) sind eingesetzt. |
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Die Velux müssen sauber ins Dach eingesetzt werden. Am Schluss werden die
Ziegel entsprechend zugeschnitten und wieder arrangiert. |
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Auf die Westseite gehen nun drei Fenster, die doch recht viel Licht in den
oberen Stock bringen. Auf der anderen Seite entstehen ebenfalls
drei Fenster. Zwei in der Wohnung und eines im Vorraum. |
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Das ist der Blick von diesen Dachfenstern aus in den rechten bzw.
nördlichen Teil des Garten. |
DEZEMBER
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Schon
wieder eine Baustelle!
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Der Laminat in der Veranda war recht einfach herauszuholen. Nun folgt der
OSB-Boden. |
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Auch die Schwellen in den Türen zur Veranda sollen raus. Schwellen und
natürlich Türrahmen. |
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So entstand eine neue Wandverkleidugn von der Küche in die Veranda. Die
alte war ein zu grosses Geflick. In der Zwischenzeit ist sie schon
gestrichen und strahlt in neuem frischem Weiss. |
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Der grössere Teil des Betonbodens ist trocken. Der Rest liegt offen und
wartet darauf, dass er fertig austrocknet. |
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Karin kommt mich kurz vor Weihnachten besuchen. Eigentlich wollten wir den
neuen Laminat in die Veranda einbauen. Doch da erst erwies sich der
Unterboden als zu feucht. Und so verbringen wir die Zeit in einer
Veranda auf blossen OSB-Platten! Die Hunde stört es nicht und die
abendliche Kuschelstunde wird so oder so genossen! |
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Da wir nun nicht arbeiten "mussten", hatten wir viel Zeit und Musse.
Während den vier Tagen, die Karin hier war, herrschten richtig
winterliche Temperaturen und Zustände. So viel Schnee über doch ein paar
Tage war hier ein Novum für mich! Einmal waren wir bei -10°C mit den
Hunden spazieren! Dazu die Bise! |
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Ich geniesse es, wenn es hier richtig weiss ist! Ich finde es ein
herrliches Bild als Jahresende! Alles liegt in der Ruhe und Stille,
scheint wie tot. Doch darunter liegt soviel Leben! |
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