JANUAR
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Schön Schnee!
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Herzlich Willkommen zum neuen und noch ungeschriebenen Jahr 2010! Auf dass
es uns allen viel Freude und Zufriedenheit bringen mag!
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Nachdem ein Wasserschaden, verursacht durch eine Verstopfung im
Wasserablauf, den Boden in der Veranda durchnässt hat, musste der
Laminat und die Isolation rausgeholt, der Boden ausgetrocknet und ein
schöner Teil neu verlegt werden.
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Anstelle des alten dunklen, zwar sehr schönen, aber doch heiklen, Boden
wurde ein neuer heller und unproblematischer Boden verlegt. Der alte
wird dann später in der oberen Wohnung wieder verwendet werden.
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Immer mal wieder gibt es Schnee. Und da es anschliessend jeweils unter
Null Grad bleibt, bleibt er auch recht lange liegen. Altbekannte Objekte
verwandeln sich und erleben ein wenig Magie durch die weisse Pracht!
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Die Pflanzen rings um den Teich habe ich bewusst stehen gelassen und
nichts abgeschnitten. So beleben sie mit ihren Formen das Ufer und
bringen Abwechslung in die weisse und gleichmässige Schneedecke.
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Auch
die Vögel schätzen dieses natürliche Futter und die entsprechenden
Spiel- und Versteckmöglichkeiten.
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Alles in herrlichem Weiss!
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Luke und Zorro haben sich ein neues Privileg ergattert! Da ich selber das
alte Sofa nicht genutzt habe und es eigentliche nur herumstand, habe ich
mich irgendwann entschlossen, es den Hunden zu überlassen. Und die
beiden geniessen dies, wie man sieht, nach Strich und Faden. Obwohl ich
anfangs etwas skeptisch war, weil die beiden auf dem Sofa doch sehr nahe
beieinander liegen, arrangieren sie sich wunderbar und es gab noch nie
Streit! In schönster Eintracht teilen sie sich dieses Privileg und
schätzen es entsprechend!
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Der neue Verandaboden ist verlegt und ich bin wieder eingerichtet. Der
helle Laminat bringt noch mehr Licht in den Raum.
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Aber das Wichtigste für mich war, dass der helle Boden nun viel weniger
heikel ist als der dunkle. Mit zwei Hunden und dem direkten Zugang zum
Garten bringt ein edler dunkler Boden nur Frust und Putzüberdruss!
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FEBRUAR
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Ausbau des
Dachstockes
Realisierung der Ferienwohnung
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Der Ausbau des oberen Stocks geht voran. Langsam, aber sicher nimmt das
ganze Form an. Die Eingangstüre, welche vorher im Parterre eingebaut
war, wurde aus- und hier oben wieder eingebaut. Es wird ein Entrée
entstehen. Ebenso wie im unteren Stock. Eine Treppe wird die beiden Entrees, bzw. Stockwerke verbinden. |
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Die Verbindung zwischen vorderem Ess- und Wohnzimmer, dem Schlafzimmer
(hinten links) und dem Wohn- und Schlafzimmer (hinten rechts). |
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Die Wohnung ist mittlerweile komplett isoliert. Grosse Velux-Fenster
lassen viel Licht herein. Sichtbalken werden der Wohnung eine nette und
heimelige Atmosphäre geben.
Es ist übrigens Walter, der den Grossteil der Umbauarbeiten vorgenommen
hat.
www.bresse-interieur.fr |
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Die Recherche für die Ferienwohnung
beinhaltet das Sammeln diverser Fotos und Informationen über die Bresse,
die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und vieles mehr. Ich bin also
fleissig am Arbeiten und hoffe, dass ich die Ferienwohnung schon bald im
Netz präsentieren kann.
Das Foto zeigt das Dorf La Chapelle-Thècle. |
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Die Recherche bringt es mit sich, dass ich meine Umgebung noch besser
kennen lerne. Es macht Spass, zu entdecken, was es denn alles an
Sehenswertem und Spannendem gibt! Ausserdem öffnet sich mir wieder der
Blick für die Schönheiten der weiten und vielerorts naturbelassenen
burgundischen Bresse! |
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An Burgen und Schlössern, Kirchen und Klöstern hat das Burgund
viel zu bieten. |
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Und der Charme des ländlichen Frankreichs ist unbestritten! |
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MÄRZ
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Projekt
Ferienwohnung schreitet voran
Der Frühling meldet sich erst zaghaft
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Der März scheint bis jetzt ebenso kalt wie der Februar. Die Biese hiess
einen draussen ganz und gar nicht willkommen! Nun ja, mir war es recht!
Ich hatte jede Menge am Computer zu tun. All die Infos für die
Ferienwohnung zusammen suchen bedeutete viel Recherche im Internet. Und
dann das Ganze umsetzen und tauglich machen für die Homepage bedeutete
nochmals soviel Arbeit. Aber eben, wie gesagt, wenn es draussen hässlich
und kalt ist, dann sind mir solche Aufgaben recht willkommen. Und
ausserdem hat es mir selber die Augen für die Schönheiten und
Entdeckungsmöglichkeiten des Südburgunds verschafft.
In der Zwischenzeit stehen die Seiten betreffend Ferienwohnung in der
Bresse. Und ich hoffe natürlich, dass sich der Aufwand auch gelohnt hat
und möglichst viele Lust bekommen, die Bresse und das Südburgund
entdecken zu wollen. |
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Walter ist fleissig am Setzen der Gipsplatten. Die Räume werden nun
endlich durch die fast weisse Verkleidung viel heller und freundlicher.
Das Schlafzimmer liegt nun auch neu im Osten der Wohnung. So profitiert
man von der Morgensonne, und die Milchmaschine hört man auf dieser Seite
kaum. Zudem hat es den Vorteil, dass der Raum sich tagsüber und abends
wieder abkühlen kann, da er ja vom Sonnenuntergang her abgewandt ist.
Das Schlafzimmer wird in einem jungen saftigen Hellolive und in Ecru
gestrichen. |
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Dieser Raum wird das hintere Wohnzimmer, Richtung Westen. Es hat fast
25m2. Die max. Raumhöhe von 2.80m macht das Ganze, trotz der
Dachschräge, sehr grosszügig und luftig.
Eine zweiflügelige Türe, welche üblicherweise ganz offen steht und damit
das vordere Wohn-/Esszimmer verbindet, lässt sich bei Bedarf schliessen
und damit den Raum als zusätzliches Schlafzimmer nutzen.
Die Wände werden in verschiedenen Olive-Tönen gestrichen. Die Türen
bekommen vermutlich einen Anstrich in Jade. |
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Das Wohn-/Esszimmer. Die Gipsplatten sind fertig verlegt. Nun müssen noch
alle Fugen, Kanten und Löcher verspachtelt werden. Und dann geht es los
mit Streichen!
Das untere Fenster lässt einen Blick auf die Einfahrt und den Vorplatz
zu. Es bestand schon als ich das Haus übernahm.
Die Wände werden Blau, Kalk und Asche gestrichen. |
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Die zukünftige Küche: Es wird die gleiche Ikea-Küche wie bei mir unten im
Parterre sein.
An die rechte Wand kommt der Kochherd mit Backofen, Dunsthaube und
Kühlschrank. Links die Spüle mit Spülmaschine. Stauraum wird links und
rechts von den genannten Elektroeinrichtungen entstehen.
Die Wände werden in Papaya und Mango gestrichen.
Sämtliche Decken und die kurzen Aussenwände bleiben in Weiss. |
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Das Badezimmer: Unter dem Fenster kommt die Toilette hin. Gleich links,
wenn man eintritt wird die Dusche eingebaut. An der gleichen Wand kommt
auch ein Lavabo hin. Gegenüber (an die Trennwand zur Küche) wird ein
Radiator installiert, an welchem nasse Tücher trocknen können.
Das Badezimmer wird vermutlich weiss bleiben. Hier wird die
Frotteewäsche den Ton angeben. |
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Ende März. Die letzten Tage hat es so geregnet, dass alles nass ist. Das
hindert die Forsythie aber nicht, zu blühen, was das Zeug hält! |
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Da der Wald noch licht ist, dringen die morgendlichen Sonnenstrahlen bis
zum Haus. Im Sommer ist man dann wieder um den Schatten froh.
Links im Dach sieht man die beiden Fenster der Dachwohnung. |
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Westseite Haus Libellule.
Blick über die Feuerstelle und den kleineren Teil des Teiches mit der
Brücke zum Haus hin. Der Brotbackofen ist links ebenfalls zu sehen. |
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Blick auf’s Haus mit den drei westlichen Fenstern der Ferienwohnung im
Dachstock. Unten Veranda, Terrasse mit Fenster des Ateliers und
Brotbackofen |
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Junge Weide am Teichrand - und Linde |
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Der neue Sichtschutz unter der grossen alten Linde und hinter dem Kompost |
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Gewitterstimmung über dem Teich |
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Der Flachwasser- bzw. Sumpfbereich ist endlich ebenfalls unter Wasser |
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Blick vom Steingarten über den Teich zum Sonnendeck, wo demnächst eine
Pergola entsteht. |
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Die Doppelflügeltüre, welche das Wohn-/Esszimmer im vorderen Bereich vom
Wohn-/Schlafzimmer im hinteren Teil der Wohnung trennt. |
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Esszimmer mit Eingangstüre - links von der Türe sieht man, dass das
Kaminrohr nun eingekleidet ist. |
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Die Kastanien fangen an, sich zu entfalten. |
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Auch die Magnolie wird in den nächsten Tagen erblühen. |
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Und die Birken stehen voll im Saft. |
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APRIL
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Eine Pergola auf dem
Sonnendeck und
eine Pergola auf der Terrasse
Lieber Besuch von vielen Frauen
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Mit der Hilfe von Bertrand, Fredy und Walter stellen wir auf dem
Sonnendeck des Teiches eine Pergola auf. Eigentlich ist es ein Carport,
aber auch wunderbar als Pergola einsetzbar. Die unterschiedliche Höhe
der Beine bzw. des Untergrundes macht die ganze Sache ein wenig
neckisch, aber irgendwie kriegen wir es dann doch noch hin. |
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Und so sieht man sie vom Haus aus. |
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Besuch von Mäggi & Andrea |
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Mitte April kommen Mäggi und Andrea für ein paar Tage zu Besuch. Wir
unternehmen viel, machen Ausflüge an die Seille, wo wir Sumpfiris,
Sumpfdotterblumen und Schachbrettblumen ausgraben, um sie an meinem
Teich wieder einzubuddeln. Wir besuchen die Arkaden von Louhans, einen
Bekannten, der hier ein paar Pferde hat und wo man Ausritte buchen kann.
Obwohl das Wetter noch recht frisch ist, haben wir recht viel Sonne und
eine trockene Zeit. Es war schön, die lieben Frauen hier zu haben, zu
tratschen und quatschen! |

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Ein geniales Bild - geschossen von Andrea!
Blick über das Moos auf dem Ziehbrunnen zum Brotbackhaus |
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Das ist Schlufi! Der Hund von Walter. Er ist ca. 14 Monate alt und
noch nicht ausgewachsen. Seinen Pfoten und seinem Körperbau nach wird er
recht prächtiger Kerl mit entsprechend Muskelmasse! Trotz seiner jetzt
schon geballten Kraft ist er ein sehr feinsinniger und empfindsamer
Hund. Alle, die ihn kennenlernen mögen ihn sofort und umgekehrt! |
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Zorro & Luke posieren auf der Hundehütte für Andreas Kamera |
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Auch an der Seille zeigen sie sich von ihrer feinen Seite. |
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Im oberen Stock gehen die Arbeiten, wenn auch langsam, aber sicher,
vorwärts. Das obere Entrée hat Wände bekommen. |
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Das Esszimmer ist fast fertig verspachtelt und wird demnächst gestrichen. |
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Die andere Seite des Esszimmers mit dem grossen Durchgang zum Wohnzimmer
ist auch fertig. Das Finish kann bald losgehen. |
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Hier noch einmal der Blick durch die grosse Türe vom Wohnzimmer aus. |
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Die andere Seite des Wohnzimmers. |
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Das Schlafzimmer. |
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Besuch von Andrea & Zora |
Gegen Mitte April kommt Andrea mit Zora zu mir in die Ferien. Sie reisen
mit dem Zug an und ich hole sie in Lons-le-Saunier ab. Andrea und Zora
bringen das schöne Wetter, warme Temperaturen und nichts als
Sonnenschein mit! Während den 10 Tagen, wo sie hier sind, verbringen wir
die ganze Zeit draussen. Wir essen, arbeiten und spielen draussen. Ein
Tag schöner als der andere! Zora versteht sich prima mit meinen Hunden.
Vor allem Zorro und Zora sind ein liebes Paar. Wir beobachten Frösche
und Molche, bauen ein Bambusdach auf die Pergola beim Sonnendeck,
besuchen den nachbarlichen Milchbauer, gehen mit den Hunden spazieren,
machen ein Pic Nic mit dem Wömi, fahren mit dem Anhänger nach Chalon, um
Material einzukaufen usw. Jeder Tag ist voll mit Plänen und Projekten.
Andrea und Zora schenken mir einen Birnbaum, den wir zusammen im
Garten einpflanzen. Und Zora begiesst das junge Bäumchen gebührend.
Am Wochenende kommt Peter, der Mann von Andrea, mit seinem Motorrad zu
Besuch.
Für Peter bereiten wir eine leckere Lammschulter von dem halben
Kamerun-Schaf, welches in meiner Kühltruhe liegt, vor. An einem anderen
Abend grillieren wir die Würste, die Peter aus der Schweiz mitgebracht
hat und Mergez am offenen Feuer.
Bertrand hilft mit, eine zweite Pergola auf der Terrasse aufzustellen
und an zweien Abenden verbringen wir zu dritt, Andrea, Bertrand und ich,
eine lustige und gemütliche Zeit draussen auf der Terrasse. Da auch
Andrea gut Französisch redet, haben wir keine
Kommunikationsschwierigkeiten, sondern amüsieren uns köstlich über die
diversen Übersetzungen und Erklärungen für das Deutsch-Französische.
Es wird sogar so warm, das Andrea, Zora und Bertrand im Badeteich
schwimmen gehen.
Es war eine superschöne Zeit! Andrea und Zora sind beides richtige
Naturmädels, die es, wie ich, lieben, draussen zu sein, etwas zu tun zu
haben, und umkompliziert und spontan sind! Andrea packt im Haushalt und
überall mit an. Wir teilen uns alle anfallenden Arbeiten und es klappt
so immer prima! Und Zora hat es natürlich ebenfalls genossen, all die
Frösche zu entdecken, um den Teich zu springen, die Hunde zu bürsten,
mit Mama ein Kartonhaus zu bauen, uns beim Aufbau der Pergola und des
Bambusdaches zu assistieren, mit auf dem Traktor zu sitzen und halt
einfach draussen sein zu können, den lieben langen Tag! |
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Die fertige Pergola auf der Terrasse. Nun fehlen nur noch die Füsse und
die Rankpflanzen. |
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Ach, ja, was ist hier verkehrt? |
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Ende Monat blühen schon überall die diversen Blumen rings um den Teich. |
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Die ersten Knospen an den Seerosen! |
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Teichfrösche in allen Farbvariationen!
Und die Molche wollten wir einmal ganz aus der Nähe anschauen. Sie sind
richtig süss! |
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MAI
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Ein Entree entsteht
Viel
Besuch von noch mehr lieben Frauen!
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Das Entree im oberen Stock nimmt nun doch recht schnell Form an. Das Velux
ist schon länger gesetzt. Nun hat es auch noch ein zusätzliches Fenster
zum Abstellraum hin bekommen. Die Wände sind eingezogen und
grösstenteils isoliert. |
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Auch die ganze Elektrik liegt nun gebündelt im Sicherungskasten.
Nun fehlt fast nur noch die Öffnung im Boden, um die Treppe einzufügen,
welche zwischenzeitlich hergestellt wird und in ca. 2 Wochen eingebaut
werden soll. |
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Die Seerosen haben dicke Knospen. Mir scheint, auch sie warten auf wärmere
Temperaturen und Sonnenschein. |
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Besuch von Barbara & Anouk mit ihrer
Hündin Lea |
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Am Pfingstwochenende besucht mich Barbara mit ihrer Tochter Anouk und
ihrer Hündin Lea. Obwohl das Wetter hässlich ist, die Biese bläst,
es eiskalt geworden ist, verbringen wir ein paar wundervolle Tage
miteinander. Anouk und Barbara fahren auf der nahen Gokartbahn ein paar
Runden, wir besuchen Chalon und auf dem Heimweg auch noch Claudia &
Fredy in Diconne. Am letzten Tag lässt sich auch noch die Sonne blicken
und wir geniessen ein paar kurze Stunden auf dem Sonnendeck. |
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Barbara, Anouk und ich beobachten auf dem Sonnendeck eine Königslibelle,
welche sich aus ihrer alten Haut, der Larve, schält. Wir können zusehen,
wie sie sich langsam dehnt und streckt, wie die Flügel sich wie magisch
vergrössern und strecken und aus der relativ hässlichen Larve eine
wunderschöne Libelle wird! Und das alles innert wenigen Stunden! |
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Erneuter Besuch von Andrea & Zora |
Pfingstwochenende! Andrea & Zora sind wieder da! Hurra! Diesmal kommen sie
mit ihrem VW-Bus, vollgeladen bis unter's Dach! Andrea hat mir vom
Flohmarkt jede Menge Sachen für die Ferienwohnung und für den Garten
mitgebracht. Ein Sandkasten, den ich irgendwann mal zum Kräutergarten
umfunktionieren will, jede Menge Steine für den Teich, ein Hängesessel,
den wir am Nussbaum festgemacht haben, wunderschöne Accessoires für die
Wohnungen und jede Menge Leckereien! Ach, wie ihr mich immer
beschenkt! Und dabei ist es schon ein reines Glück, euch als Freunde
hier zu haben!
Mit ihnen ist auch wieder das schöne Wetter da und sogar sommerliche
Temperaturen! Die Frösche balzen lauthals im Teich und wir staunen, in
welcher Vielfalt sie ihre Stimme einsetzen: sie gurren, ächzen, stöhnen,
quaken, schnalzen, trällern, miauen, grunzen, seufzen und überhaupt -
was das Zeug hergibt!
Wir besuchen einen Ponyhof, der keine 5 Autominuten entfernt ist und
seit gut einem Jahr von Monika und Bruno Boss in La Dévu betrieben wird.
Sie züchten Shetlandpony & Pottioks. Eine ihrer Pottioks (Grosspony)
soll jeden Moment ein Füllen auf die Welt bringen. Und tatsächlich
bekommen wir am nächsten Tag schon Bescheid. Als wir es besuchen, ist es
gerade zwei Tage alt. Mutter und Sohn sind wohlauf und der kleine Hengst
gewöhnt sich schon langsam an ein Halfter. Sie sind sehr nett und nehmen
sich für uns extra Zeit, um uns alles zu zeigen! Es ist ein idealer
Platz, um Kinder reiten zu lassen! Von Klein bis Gross, alle sind hier
sicherlich gut aufgehoben!
Die Seerosen blühen am Wochenende und die mittlerweile leeren
Libellen-Larven sind überall am Teich zu finden, manchmal sogar im
Dreierpack! Das Wetter ist so herrlich, dass wir den ganzen Tag draussen
verbringen können. Sogar die Gutenacht-Geschichte für Zora können wir
ihr abends in der Hängematte erzählen.
Wir packen das Wömi für Picknick und wollen uns in Chalon den
Ballonflugwettbewerb "La Montgolfiade" ansehen. Aber es steigen keine
Ballone - vermutlich ist es zu windig! Schade, das wäre ein herrliches
Spektakel gewesen! Aber das Picknick an der Saône ist trotzdem schön und
wir geniessen es, draussen zu sein und den frühen Sommer auf der Haut zu
spüren!
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Ein Haus auf dem Land! |
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Libellenlarven, eine auf der anderen! |
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JUNI
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Endlich! Es wird
langsam Sommer
Besuch von Mama und Henny
Kücheneinbau mit Hilfe von Henny und Fredy
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Besuch von Mama |
Meine Mama kommt Ende Mai für 10 Tage zu Besuch. Ich liebe es, wenn meine
Ma hier ist. Was den Garten anbelangt, ticken wir beide ziemlich ähnlich
und sie hat viele gute Ideen! Ausserdem ist sie ein ganz fürchterlicher
"Chrampfer"! Was ich mit ihr zusammen schon alles fertiggebracht habe
ist unglaublich! Sie ist mir in einigen Dingen haushoch überlegen, zum
Beispiel, was die Ausdauer anbelangt oder ihr Sinn für Details und ihre
Kreativität!
Am ersten Morgen joggte sie barfuss um den Teich. Nach den ersten
kühleren Tagen folgten dann nur noch schöne und schon sommerliche heisse
Tage. Wir haben Blumenbeete eingerichtet, Baumäste abgesagt,
Sitzplätze eingerichtet, Sand geschaufelt, Der komische Aufbau der
Hundehütte liess ihr ebenfalls keine Ruhe, bis er abgesagt war!
Am Sonntag, als es weniger schön war, besuchten wir den Flohmarkt von
Louhans und kauften diversen Schnick-Schnack. Auf einem anderen Ausflug
erstanden wir einen "Maronibaum", der nun meine Wiese schmückt und
hoffentlich schon im nächsten Jahr essbare Maroni bringt!
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Der neu eingerichtete Sitzplatz im "Schermen" - herrlich geschützt von der
Biese, dem Südwind und dem Regen. |
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Der von Andrea gebrachte Sandkasten umschliesst die junge Linde und bietet
so nette Ruheplätze unter dem ausladenden und schattenspendendem Baum.
Links im Bild sieht man den noch jungen Esskastanienbaum. |
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Das neu eingerichtete Blumenbeet vor der Veranda. Der Salbei blüht toll in
Blau! |
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Die weisse Kletterrose hat eine Unmenge an Knospen und blüht und duftet
auf’s Herrlichste! |
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Die untersten Äste des Nussbaumes mussten weg. So kommt nun ein wenig mehr
Licht und Sonne durch und es hat alles ein wenig mehr Luft zum Atmen. |
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Ein Zinnzuber wurde von meiner Mama liebevoll bepflanzt und schmückt nun
den Teichrand. |
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Besuch von Henny |
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Henny kommt Mitte Monat extra von Portugal her, um mir, zusammen mit
Fredy, mit dem Einbau der Küche zu helfen. Das Wetter ist während der
Arbeiten hässlich - aber natürlich genau richtig, um drinnen zu
arbeiten. Später dann wird es richtig warm und der Teich lädt zum Bade
ein! Obwohl wir viel arbeiten, finden wir auch immer mal wieder Zeit, um
zu plaudern und zu geniessen. Obwohl, es hätte ein wenig mehr davon sein
können, gell, liebste Henny!
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Die eigentliche Treppe ist noch nicht eingebaut. Darum muss die komplette
Küche und auch sämtliches Mobiliar mit einem Flaschenzug in den oberen
Stock befördert werden. |
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Henny am Einbau der Schubladen. Während Fredy und ich uns um den groben
Einbau gekümmert haben, hat Henny sämtliche Schubladen zusammengebaut
und dann auch noch alle Türgriffe angebracht. Zu Dritt haben wir die
Küche in wenigen Tagen zusammengebaut, was ich alleine nie und nimmer
geschafft hätte! |
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Fredy schneidet die Öffnung für den Herd in die Arbeitsplatte der Küche.
Ohne ihn hätte ich diese Küche nie so hingekriegt! Es gab so viele
Mängel, bei denen wir uns etwas einfallen lassen mussten. Und da Fredy
viel Erfahrung hat und mit seinem technischen Können supergeschickt, gab
es für alles eine Lösung.
Euch beiden hier noch einmal ein riesengrosses DANKESCHÖN für eure Hilfe
und Unterstützung! |
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Das Treppenhaus hat zwei Fenster erhalten. Ein Drittes wird später,
irgendwann im Winter, eingebaut. Es wirkt alles sehr hoch und
eindrücklich. Ich bin gespannt, ob und wie die Treppe hier rein passt! |
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Mein Küche ist nun um das Treppenhaus kleiner geworden. Gut, dass Henny
daran gedacht hat, für kleine Fenster zu sorgen, welche doch noch ein
wenig Tageslicht in die Küche bringen. Das letzte, dritte Fenster,
welches später eingebaut wird, sollte dabei auch noch helfen. Und
natürlich werden irgendwann dann auch noch die Wände gestrichen. Aber
das kann warten. |
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Und endlich! Auch die Treppe ist nun drin und fertig. Auch wenn es einigen
Ärger mit der letzten Stufe gab, welche schlicht zu kurz geraten ist,
wurde das Ding doch noch rechtzeitig fertig! Auf den allerletzten
Drücker hin allerdings! Und abgesehen von der letzten Stufe passt sie
wie angegossen! |
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Noch Anfangs Sommer ist der Teich im hinteren untiefen Bereich voller
Algen. Abschöpfen macht keinen Sinn, da sie sogleich wieder neu
entstehen.
Aber das Timing scheint perfekt. Denn kurz bevor die ersten Gäste
kommen, erledigt Mutter Natur die Sache von ganz alleine. Ein heftiger
Regen und alle Algen sind weg. Bemerkenswerterweise tauchen sie erst
wieder auf, als die Badesaison wieder zu Ende ist, so gegen Mitte
September. Dieses Jahr hat mir gut gezeigt, wie so ein Teich sich im
Laufe des Jahres verändert und entwickelt. Trotzdem hoffe ich natürlich,
dass es im nächsten Jahr noch weniger Algen haben wird, da bis dahin
auch die Pflanzenvielfalt grösser geworden ist. |
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JULI
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Die ersten Gäste sind da
PAZ fahren mit dem Wömi nach Portugal
Zorro ist tot
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Diese spannende Pflanze welche im Teichwasser steht, bringt besonders
schöne und spezielle Blüten hervor. In allen Violettönen blüht sie vom
Juli bis in den Herbst hinein, macht Blätter so gross wie die von einer
Banane und steht selbst dem grössten Sturm trotzig und unbeeindruckt
gegenüber. |
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Der Sommer ist da! |
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Und die Wohnung ist fertig geworden - rechtzeitig! |
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Meine ersten Gäste & Besuch von PAZ |
Meine ersten Gäste kommen aus Basel. Silja und Gilbert haben drei Kinder,
Lasse, Runa und Quentin. Zur Familie gehört aber auch die Hündin Brina.
Und ausserdem brachten sie eine Katzenmutter mit ihren vier (oder fünf?)
Neugeborenen mit, welche aufgrund eines Kaiserschnittes noch ein wenig
Betreuung brauchte.
So war also allerhand los! Zudem kamen ein Tag später Andrea, Peter und
Zora an, um eine Woche hier im Haus Libellule zu verbringen und
anschliessend mit dem Wömi nach Portugal zu reisen.
Zora und Runa verstanden sich auf Anhieb bestens und auch mit uns
Erwachsenen lief es unkompliziert und sehr Sympa! Wir alle genossen das
tolle Sommerwetter und das Badevergnügen. Die lauen Abende luden zu
diversen Grillabenden ein. Nebst Fleisch grillierten wir auch Wurzelbrot
und Marshmallows. Die kurzen Momente, wo es mal geregnet hatte,
verbrachte man trotzdem draussen, einfach unter Dach. Ein ganz
besonderer Spass war das Pizza backen! Gilbert stellte sogar aus einer
ungenutzten Schneeschaufel einen flachen Pizzaschieber her.
Bertrand kam ebenfalls zu Besuch und in einer grossen Runde genossen wir
einen supergemütlichen Abend unter der Kastanie!
Beinahe unnötig zu sagen, wie sehr die Kinderbande den grossen Garten
und den Schwimmteich genossen haben! Keiner von ihnen hatte Angst oder
Mühe mit Fröschen, Lurchen und schlammigem Ufer! Im Gegenteil, alles
wurde mit entsprechendem Respekt und viel Spass beobachten, ausgetestet
und nach Strich und Faden genossen!
Da die Familie Moritz die ersten Gäste waren, war ich gespannt, was sie
von der Wohnung halten würden. Ob es ihnen gefällt und ob alles so
funktioniert wie es sollte! Das tat es dann mehr oder weniger auch.
Abgesehen von der Geschirrspülmaschine, die mal kurzzeitig nicht mehr
richtig schliessen wollte, gab es mit der Einrichtung und der Wohnung
keine Probleme. Aber ich war trotzdem recht dankbar und froh, dass sie
mir vorneweg entsprechendes Feedback geben konnten. Die Grossfamilie
unternahm auch ab und zu tolle Ausflüge, mal dort ein Château, mal da
ein Gallierfest, ein Besuch der Grotten von Azé und der Besuch des
Strassenfestes von Chalon.
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Mitte Juli dann ging es für PAZ weiter Richtung Süden, nach Nordportugal.
Alles wurde ins Wömi gepackt und reisefertig gemacht. Der Abschied war,
wie immer, schwer. Hinzu kam noch, dass sich Zora auch noch von Runa,
die sie lieb gewonnen hatte, verabschieden musste. |
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So, der Sommer ist nun definitiv da! Die Luft schwirrt heiss über den
abgeernteten Weizenfeldern. Dafür stehen die riesigen Felder der
Sonnenblumen im gelben Kleid. |
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Auch die Seerosen gedeihen prächtig im Teich. Es scheint, dass auch die
Frösche das Wasser und die Pflanzen geniessen und sich wohl fühlen. |
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Blick über den Teich zur Veranda, welche mangels Alternative noch immer
das weihnächtliche Lichter-Kleid anhat. |
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Luke hat mich im Auge... |
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Mitte Juli stirbt Zorro aufgrund eines schrecklichen Unfalls. Ich bin, als
es passiert, ganz alleine. Aber es hilft alles nichts. Ich muss ihn
begraben. Am nordwestlichen Ende meines Landes gibt es eine ruhige
Stelle mit weitem Blick über das umliegende Land. Dort begrabe ich ihn.
Die Kinder von Gilbert und Silja sind sehr betroffen über das
schreckliche Ereignis und stellen viele Fragen. Sie dekorieren das Grab
und irgendwie wird aus meinem Schmerz ein grosses Teilen mit meinen
Gästen, welche, nicht ganz selbstverständlich, wunderbar damit umgehen.
Dass es schrecklich war, meinen über alles geliebten Zorro gehen zu
lassen, muss ich wohl nicht sagen und dass ich ihn noch lange lange
vermissen werde auch nicht. Sein Tod scheint mir ein Meilenstein und
Wendepunkt in meinem Leben. |
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Luke ist mein grosser Trost in dieser Zeit. Er geniesst es, nun
uneingeschränkt wahrgenommen zu werden. Zorro war hier der heimliche
Chef und nun darf er die Nummer Eins in meinem Leben sein. Er hat es
verdient! Und nun zeigt sich auch, wie viel an Entwicklung er ohne Zorro
wirklich machen kann! Es fängt damit an, dass er lernt zu schwimmen! Wo
vorher immer Zorro ins Wasser ist und den Ball raus geholt hat, da geht
nun Luke selber rein und schwimmt und schwimmt und schwimmt! |
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Désirée & Noah |
Désirée habe ich vor vier Jahren kennengelernt, in Brunnen, zu der Zeit,
als Dominik gerade gestorben war. Es war ein einziges Treffen, aber mit
sehr viel Innigkeit und Nähe. Die ganze Zeit haben wir nicht mehr
voneinander gehört, und auf einmal meldet sie sich, hat meine Homepage
entdeckt und will mit ihrem Freund Noah eine Sommerwoche hier bei mir
verbringen!
Als sie ankommen, realisiere ich, dass mir Désirée immer dann über den
Weg kommt, wenn ich einen grossen Verlust zu verarbeiten habe!
Trotz oder vielleicht auch deswegen wird es eine wundervolle Woche mit
tollem Wetter. Sie machen ab und zu Ausflüge, besuchen das
Strassenfestival von Chalon, gehen nach Macon, besuchen die Grotten von
Azé usw. Sie verbringen aber auch viel Zeit im Garten und im Teich. Wir
grillieren zusammen, machen Pizzas, haben viel Spass und geniessen
einfach den Sommer. |

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AUGUST
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Sommer!
Viele Gäste mit genüsslichen Grillabenden und
spannenden Ausflügen
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Lucky Luke |
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Marcel mit Familie, Claudia & Fredy und
PAZ |
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In der ersten Augustwoche kommt Marcel mit Marie, Penelope und Ashton für
ein paar Tage zu Besuch. Zum gleichen Zeitpunkt kommen PAZ zurück aus
Portugal. An diesem Tag ergibt es sich, dass ich Claudia und Fredy zum
Abendessen eingeladen habe. Am Schluss sitzen wir wieder mal als grosse
Bande im Garten und geniessen einen herrlichen Sommerabend. Zora und
Penelope sind fast im gleichen Alter und lassen sie einiges einfallen,
wie sie die Umgebung unsicher machen können. Leider fühlt sich Marcel
nicht gut und sie reisen vorzeitig ab. Viel zu wenig Zeit ist geblieben,
um zu reden, zuzuhören und einfach nur zu sein. Schade! Aber vielleicht
wieder ein anderes Mal! |
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Mechoui-Essen mit PAZ |
Da ich im letzten Sommer ein halbes Kamerun-Lamm von Heinz und Evelyne
bezogen habe, was übrigens absolut hervorragendes Fleisch ist, bekam ich
eine Einladung zum alljährlich stattfindenden Mechoui-Essen. Da wird ein
ganzes Schaf auf einem grossen Spiess über dem Feuer gebraten.
Grosszügigerweise durfte ich PAZ zu diesem Fest mitbringen! Zusammen mit
Zora backen wir dann auch einen Kuchen, den wir mitbringen. Danke
nochmals Benno für deine tolle Gastfreundschaft! Benno, der das
Schaffleisch zuschneidet und portioniert lebt halbjährlich hier in der
Bresse auf einem tollen Hof mit wunderschönem Wohnhaus und jede Menge
Nebengebäuden. Das absolute Highlight bei ihm ist die sagenhaft schöne
und romantischste Aussendusche, die ich je gesehen habe!
Während wir Erwachsenen uns köstlich amüsieren und lecker essen (nebst
dem Lamm gibt es violette Kartoffeln und jede Menge Salate) sucht
sich Zora als einziges Kind eine Aufgabe! Und sie übernimmt sie mit
grossem Ernst und Eifer! Während des ganzen Abends bedient sie die
Kaffeemaschine und macht zu guter Letzt auch noch den dazugehörigen
Service!
Trotz des zum Teil heftigen Altersunterschieds war es ein köstlicher
Abend und hätte ich nicht Luke alleine daheim, wären wir wohl noch lange
geblieben! |



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Ursula & Hansruedi |
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Ursula und Hansruedi sind in der zweiten Augustwoche meine Gäste. Auch sie
haben grosses Wetterglück und baden fast jeden Tag im Teich! Wir haben
uns fast jeden Abend zu einem Apéro getroffen und dabei viele
interessante und spannende Gespräche geführt! Es war wirklich sehr nett
und sympathisch mit Ihnen. Auch Luke wurde sofort von ihnen ins Herz
geschlossen. Ich würde sagen, dass die beiden ein grosses Mass dazu
beigetragen haben, dass Luke seine Scheu vor dem Schwimmen verloren hat! |
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Nina & Guido |
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Nina und Guido kommen mit ihren beiden Dalmatinern. Baileys ist schon eine
alte Dame und sieht und hört nicht mehr viel. Dafür ist Caspar, der
dreijährige Rüde umso unermüdlicher. Den ganzen Tag ist er wach und
aufmerksam, unterwex und hat immer irgendeinen Schabernack im Sinn! Das
Quartett ist super nett und wir verbringen ein paar lustige Stunden und
gemütliche Grillabende im Garten!
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Es ist Nina, die die Wasserschlange auf einer Fotopirsch entdeckt! Sie
bleibt mucksmäuschen still im Wasser liegen und zeigt gerade mal ihren
Kopf. Trotzdem kann man sehen, dass es ein ca. 50cm langes prächtiges
Exemplar ist.
Ich bin ja so was von stolz! Schon im ersten Herbst, kurz nach
Erstellung des Teiches, hatte ich eine Wasserschlange entdeckt, im
letzten Jahr sah meine Mutter eine, aber ich dachte, na, ja, vielleicht
hat sie sich versehen. Aber als ich sie nun in diesem Jahr mit eigenen
Augen wieder sah, wusste ich, dass sie ziemlich sicher geblieben ist und
sich nun hier auch wohl fühlen tut.
So etwas ist für mich das grösste Dankschön, dass ich erhalten kann! Der
grösste Ausgleich zu all den Bemühungen im Garten und um den Teich! |
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Georgette |
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Georgette ist in der letzten Augustwoche hier. Da sie mit ihren 84 Jahren
nicht mehr Auto fährt, holt und bringt Fredy sie von der Schweiz
hierher. Zu Dritt fahren wir an einem herrlichen Tag über die Weinberge
hinter Chalon bis nach Couches, entdecken einen tollen Tapisserieladen
in Tournus, den Canal du Centre, diverse Châteaus, degustieren leckeren
Burgunder in zwei verschiedenen Weinkellern und speisen hervorragend in
einem modernen Lokal in der Weingegend von Rully zu Mittag. An einem
anderen Tag besuche ich mit ihr die Altstadt und Arkaden von
Lons-le-Saunier. Obwohl das Wetter immer mal wieder durchzogen ist und
es auch schon wieder kälter geworden ist, lässt sich diese liebenswerte
Dame davon nicht sehr beeindrucken. Wir führen auch einige spannende
Gespräche und ich bin extrem beeindruckt von ihrem Wissen, ihrem
Horizont und nicht zuletzt von ihrer Vitalität! Satine, die Pudeldame
ist natürlich immer von der Partie. Sie ist recht übermütig und macht
Luke ganz schnell klar, dass sie hier die wahre Chefin ist. Mein Grosser
ist recht irritiert und macht zeitweise einen grossen Bogen um sie
herum, aber trotzdem bleibt er ganz Gentleman und lässt der Dame
natürlich immer den Vortritt! |

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SEPTEMBER
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Wege entstehen
Und schon wieder ist es Herbst
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Anfangs September kommt Bertrand wie gerufen aus dem Süden zurück. Super!
Er hat ein paar Tage Zeit, mir bei der Erstellung der Wege zu helfen!
Was heisst helfen! Er übernimmt natürlich den Grosspart und schaufelt
einen Lastwagen voll Kies, sprich 14 Tonnen bzw. 8m3, auf die Schubkarre
und den kleinen Anhänger, um sie mit mir auf insgesamt 240m Weglänge zu
verteilen. |
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Rings um Teich führt nun ein breiter Weg, der das Ufer mit seinen Steinen
und Pflanzen wunderbar einfasst und zusammenführt. Im Moment sieht alles
noch sehr "geschleckt" aus, aber das wird sich mit der Zeit geben. Die
Natur wird sich auch hier wieder ihren Raum zurückholen. |
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Die Feuerstelle bekommt ebenfalls einen Kiesplatz, so dass ich in Zukunft
mit dem Rasenmäher einfach um das Rondell fahren kann und nicht mehr
zwischen den Felsen rumkurven muss. |
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Mit meinem Traktor und dem Anhänger von Michèl lässt sich das Kies gut
dorthin führen, wo wir es auf einem Vliesband, der das Gras unterdrücken
soll, verteilen können. |
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Auch die Pergola auf der Terrasse erhält ihre definitive Form. Der
Abschluss gegen Süden war schon lange in meinem Kopf und Plänen. Aber
ohne ein zweites paar Hände liess sich dieses Projekt nicht
verwirklichen. Aber mit der Hilfe von Bertrand war es dann recht
einfach. Und ausserdem arbeitet er sehr exakt und ist bedacht darauf,
dass am Schluss auch alles gerade und im rechten Winkel verläuft! |
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Und zu guter Letzt versetzen wir auch das ehemalige Tor zum Gemüsegarten.
So. Als nächsten Schritt werde ich nämlich den Gemüsegarten aufheben und
dort einen lauschigen und romantischen Sitzplatz einrichten. Aber dies
wohl erst auf den nächsten Frühling hin geschehen. Der Gemüsegarten für
mich alleine macht keinen Sinn. Ich habe beschlossen, das Gemüse, was
ich wirklich will in grossen Töpfen anzupflanzen. |
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Zur Entspannung nach getaner Arbeit jongliert Bertrand mit drei Teilen und
macht dies wirklich gut! |
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Schon im Frühling und nun wieder von Neuem ist ein Eisvogel regelmässig am
Teich zu Gast. Er sitzt entweder auf der Brücke oder dem Ponton. Ich
kann ihn meist am morgen früh beobachten, wenn er kommt und seine paar
(vermutlich) Molche verspeist. Ich fühle mich geehrt und glücklich, dass
so ein Vogel meinen Teich auserwählt hat, um hier zu sein, zu speisen
und den Garten mit seiner Anwesenheit zu etwas Kostbarem zu machen! |
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Gaby und Filius |
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Gaby und Filius blieben für zwei Wochen. Sie hatte die meiste Zeit tolles,
wenn auch schon herbstlich frisches, Wetter. Zum Baden war es
leider schon zu kalt. Nichtsdestotrotz hüpfte Lesley, die
Flat-Coated-Retriever (oder so?) Hündin frisch und fröhlich immer wieder
rein. Ich glaube, Lesley machte sämtliche Teiche der Umgebung unsicher!
Die Vier waren meine ruhigsten Gäste im ganzen Jahr. Wenn da nicht Luke
immer fast verschmachtet wäre, sobald er Sidney, die alte Boarder-Collie
Hündin, auch nur hörte, hätte ich die Viererbande kaum bemerkt. Sie
haben fast jeden Tag einen Ausflug in die Umgebung gemacht und ich bin
sicher, sie haben die tollsten Hundeausflüge entdeckt, die in der
Umgebung möglich sind. |



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Blick auf die fertige Pergola und den südlichen Bereich des Gartens. |
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Na, ja, im Moment sieht das alles noch ein wenig super-proper aus. Aber
das wird sich bis zum nächsten Frühling mit Sicherheit gelegt haben. |
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Blick auf die kleine Landzunge mit der Zierakazie und der Feuerstelle im
Hintergrund. |
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Hier sieht man hinter dem Ponton die Wiesenspirale, die ich, im
Zusammenhang mit Zorros Tod gemacht habe. Den Weg unterhalte ich
schlicht, in dem ich mit dem Traktor eine Runde rein fahre, wende, und
dann wieder auf dem gleichen Weg heraus. |
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Meine Mutter kommt zu Besuch |
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Meine Mama kommt in diesem Jahr zum zweiten Mal zu Besuch. Diesmal sogar f
ür fast zwei Wochen! Wir besuchen diverse Blumenausstellungen, die hier
jeweils in den schönsten Parks stattfinden. Und dann, wie könnte es
anders sein, arbeiten wir bei schönstem Wetter im Garten. Wir haben
viele Blumen einzusetzen, welche ich noch von Andrea bekommen habe. Und
wie immer macht es viel Spass, gemeinsam den idealen Standort
auszusuchen. Und so verbringen wir sowieso immer sehr viel Zeit mit
Diskutieren, Schauen und Geniessen! |
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Eine "fliegende" Libelle ganz aus Eisen. Sie steht oder hängt nur mit
ihrer "Nasenspitze" auf einer Eisenstange, welche ich ins Teichwasser
gesteckt habe.
Während wenigen Wochen entstehen im klaren Wasser giftgrüne Algen,
welche sich drehen und lustige Locken machen. Fast eine Art
Wassernixenhaar! Sie verschwinden innert wenigen Wochen wieder. |
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Ein Eichhörnchenpaar kommt regelmässig, um Nüsse zu holen. Als der Baum
fast nichts mehr hergibt hole ich noch die zweijährigen Nüsse aus dem
Keller und stelle sie im Harassli auf den Ziehbrunnen. Und tatsächlich
kommen sie und holen sich die leckeren Teile, während wir sie sogar aus
der Veranda herrlich beobachten können! |
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Towaida & Norbert kommen meine Ma
besuchen |
In der zweiten Woche des Aufenthalts meiner Mama kommen ihre Freunde,
Towaida & Norbert, sie hier draussen besuchen. Sie wohnen zwar im oberen
Stock, aber wir verbringen sehr viel Zeit miteinander. Wir machen
gemeinsame Ausflüge an den Canal du Centre, durch die Weinberge und nach
Louhans. Leider war es nicht immer schön Wetter, aber eben, man macht
das Beste daraus.
Während meine Mama mit Towaida den vielen Wühlmaus-Erdhügeln den Garaus
macht "darf" Norbert mit dem Rasenmäher ein paar Runden Gras mähen
und macht seine Sache sehr gut.
Abends spielen wir oft zusammen Spiele und geniessen die Ruhe und den
Frieden. Die beiden sind ganz liebe Leute und ich bin froh, dass meine
Mama so tolle Freunde hat! Dass sie sich in ihrem Alter nicht von der
weiten Wegstrecke bis hier heraus haben abschrecken lassen, hat mich
sehr beeindruckt und ich hoffe, dass es im nächsten Jahr wieder klappt! |


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OKTOBER
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Ultra-Light-Flug
über die Bresse
Stellplatz Haus Libellule
Besuch von Andrea & Zora
Count-Down
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Flug in einem ULM |
Am 1. Oktober erhält Fredy von seiner Frau Claudia ein vorgezogenes
Geburtstagsgeschenk - einen Flug im Ultralight-Flugzeug. Natürlich lasse
auch ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen. Das Wetter zeigte sich
von der tollsten Seite und wir konnten beide 1/2 Stunde bzw. 40 Minuten
die Bresse von oben anschauen. Nachdem ich meine Umgebung nun doch schon
recht gut kennengelernt hatte, war ich nun gespannt, wie es sein würde,
das alles nun aus der Vogelperspektive erleben zu können!
Der Flug war absolut schön und einwandfrei. Ein sehr netter Pilot wies
uns gut ein, stattete uns mit einem warmen Overall aus und wies während
des Fluges auf die verschiedensten Attraktionen hin. Gestartet und
gelandet wurde auf dem Flugplatz bei Cuisery, welche über eine Graspiste
verfügt.
Fredy flog natürlich über sein Haus und ich über meines! Mein Rückflug
folgte der Seille bis hinunter zum Naturschutzgebiet der Ratenelle und
bis zur Saône. Nach dem Flug feierten wir diesen Anlass mit einem
Glas Champagner! |

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Die nachfolgenden Bilder sind von meinem Haus |
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Das ist das Haus von Fredy und Claudia in Diconne. |
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Andrea & Hans mit Chumi und im Wömi zu Besuch |
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Andrea, welche im frühen Frühling schon mit Mäggi zu Besuch war, kommt
diesmal mit ihrem Schatz Hans und ihrem Toller Chumi. Sie haben ein
Wohnmobil gemietet und verbringen auf dem Stellplatz von Haus Libellule
die erste Nacht ihres zweiwöchigen Wömi-Urlaubs in Frankreich. |
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Wir verbringen einen gemütlichen Abend, zusammen mit Andrea & Zora,
welche ebenfalls gerade angekommen sind. Ein herrlicher Sonnenuntergang
versüsst den Abend, den wir solange wie möglich draussen verbringen. |
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Andrea & Zora zu Besuch |
Andrea & Zora sind in diesem Jahr zum vierten Mal hier. Wir lassen
uns, wie immer, allerhand einfallen, um mit Zora eine tolle Zeit,
möglichst draussen, zu verbringen. Das Wetter spielt auch auf's
Herrlichste mit.
Ein lustiger Spass war der Ausflug mit dem Minianhänger von Michel, den
wir am Traktor anhängten. Andrea fuhr, Zora, ich und auch Luke setzten
uns hinten hinein und liessen uns zu Michel fahren, wo wir den Anhänger
abgaben und wieder zurück spazierten bzw. fuhren.
Wir besuchten den Frischmarkt von Pont-de-Vaux und picknickten am Ufer
der Saône.
Zora wollte unbedingt schön tanzen. Und ich genoss es, Spass mit ihr zu
haben. Sie ist etwas ganz besonderes und ich hoffe, dass wir noch viel
Zeit miteinander verbringen können. |




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Wir besuchen an einem Tag den Vogelpark im Süden von Bourg-en-Bresse, welcher aber so was von verregnet war, dass wir ihn vorzeitig abbrechen mussten. Aber
soviel sahen wir, dass wir diesen Ausflug im nächsten Frühling
wiederholen werden! |

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An einem anderen Tag besuchten wir den Acroparc in Lugny. Der war
ein echt tolles, wenn auch anstrengendes Erlebnis. Alle drei, auch Zora,
bekamen ein passendes "Gstältli" inkl. Instruktion. Dann wurden mir mehr
oder weniger losgelassen! Das erstaunlichste für mich war allerdings,
dass Zora ganz alleine auf den Kinderparcour ging. Eigentlich ist der
Kinderparcour fast wie der für die Erwachsenen, die gleichen
Klettereien, Rutschpartien usw. , nur dass das alles weniger hoch
stattfindet. Aber sich sichern und richtig einhängen, je nachdem ob
gezogen, gerutscht oder sonstwas getan wird! Ich war stark beeindruckt!
Und obwohl sich Zora an einer Stelle eine blutige Nase geholt hat,
machte sie anschliessend tapfer weiter! Hut ab, junge Dame!
Es war wirklich supercool! Auch wenn
ich im Hängenetz arg an meine Kraftgrenzen kam, und ich nach dem zweiten
Parcour wirklich am Ende war - Andrea machte deren drei! - genoss ich
dieses Abenteuer in einem tollen Kastanienwald! |



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Die blauen Astern blühen wundervoll. Letztes Jahr eingepflanzt, vorher aus
einem Strassengraben geholt, wuchsen sie in diesem Jahr schön
kräftig und blühten entsprechend. |
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Sogar die rote Seerose blühte noch einmal in dieser ersten Oktoberwoche,
in der das Thermometer über 22° kletterte. |
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Zora und ich hatten sogar das Glück, einen Fasan anzutreffen. |
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Ruth mit ihren Freunden und den Hunden Sultan und Talina |
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Mitte Oktober waren meine letzten Gäste in diesem Jahr hier. Ruth und
ihre Freunde kamen aus Genf. Trotz des relativ schlechten Wetters
genossen sie die Ferienzeit, kochten leckere Dinge und machten viele
Ausflüge mit ihren zwei Hunden Sultan und Talina. |
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Die letzten Oktoberwochen habe ich endlich wieder mehr Zeit für meine
Bekannten hier in Frankreich. Ich nutze die Zeit und lade viele Leute
ein. Nach und nach gewinne ich den Eindruck, dass sich so langsam, nach
und nach, auch neue Freundschaften einstellen. Es ist sehr spannend und
ich bin als Neudazugekommene sehr dankbar für all dieses Entgegenkommen,
die diverse Unterstützung und die vielen sympathischen Begegnungen. Ich
lade einige Leute zum Abendessen ein und geniesse es, das Haus voller
Menschen zu haben. Zusammen ein leckeres Essen am grossen Tisch in der
Veranda einzunehmen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen hat mir
gefehlt. |
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Nun, am letzten Tag im Oktober habe ich vieles schon erledigt. Bevor es in
ca. einer Woche losgeht Richtung Süden, will aber doch noch einiges
eingewintert und vorbereitet werden. Das Wetter ist nun auch
soweit - es giesst, ist kalt - dass ich leichteren Herzens Abschied
nehmen und mich abwenden kann. |
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