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!! Achtung Neu: die Paraglider-und Reiseberichts-
Seiten werden vorderhand hier verbleiben !!
Ab sofort befinden sich die Seiten betreffend Ferien im Hause Libellule auch auf www.ferien-burgund.com. Die zusätzlichen Infos zum Burgund usw. werden auf der neuen Homepage bis Anfang 2012 vervollständigt.
 
 
 
 
Last Update
07. September 2011
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JANUAR

Schön Schnee!

Herzlich Willkommen zum neuen und noch ungeschriebenen Jahr 2010! Auf dass es uns allen viel Freude und Zufriedenheit bringen mag! 
Nachdem ein Wasserschaden, verursacht durch eine Verstopfung im Wasserablauf, den Boden in der Veranda durchnässt hat, musste der Laminat und die Isolation rausgeholt, der Boden ausgetrocknet und ein schöner Teil neu verlegt werden.
Anstelle des alten dunklen, zwar sehr schönen, aber doch heiklen, Boden wurde ein neuer heller und unproblematischer Boden verlegt. Der alte wird dann später in der oberen Wohnung wieder verwendet werden.
Immer mal wieder gibt es Schnee. Und da es anschliessend jeweils unter Null Grad bleibt, bleibt er auch recht lange liegen. Altbekannte Objekte verwandeln sich und erleben ein wenig Magie durch die weisse Pracht!
  
Die Pflanzen rings um den Teich habe ich bewusst stehen gelassen und nichts abgeschnitten. So beleben sie mit ihren Formen das Ufer und bringen Abwechslung in die weisse und gleichmässige Schneedecke.
Auch die Vögel schätzen dieses natürliche Futter und die entsprechenden Spiel- und Versteckmöglichkeiten. 
Alles in herrlichem Weiss!
Luke und Zorro haben sich ein neues Privileg ergattert! Da ich selber das alte Sofa nicht genutzt habe und es eigentliche nur herumstand, habe ich mich irgendwann entschlossen, es den Hunden zu überlassen. Und die beiden geniessen dies, wie man sieht, nach Strich und Faden. Obwohl ich anfangs etwas skeptisch war, weil die beiden auf dem Sofa doch sehr nahe beieinander liegen, arrangieren sie sich wunderbar und es gab noch nie Streit! In schönster Eintracht teilen sie sich dieses Privileg und schätzen es entsprechend!
Der neue Verandaboden ist verlegt und ich bin wieder eingerichtet. Der helle Laminat bringt noch mehr Licht in den Raum.
Aber das Wichtigste für mich war, dass der helle Boden nun viel weniger heikel ist als der dunkle. Mit zwei Hunden und dem direkten Zugang zum Garten bringt ein edler dunkler Boden nur Frust und Putzüberdruss!

FEBRUAR

Ausbau des Dachstockes
Realisierung der Ferienwohnung

Der Ausbau des oberen Stocks geht voran. Langsam, aber sicher nimmt das ganze Form an. Die Eingangstüre, welche vorher im Parterre eingebaut war, wurde aus- und hier oben wieder eingebaut. Es wird ein Entrée entstehen. Ebenso wie im unteren Stock. Eine Treppe wird die beiden Entrees, bzw. Stockwerke verbinden.
Die Verbindung zwischen vorderem Ess- und Wohnzimmer, dem Schlafzimmer (hinten links) und dem Wohn- und Schlafzimmer (hinten rechts). 
Die Wohnung ist mittlerweile komplett isoliert. Grosse Velux-Fenster lassen viel Licht herein. Sichtbalken werden der Wohnung eine nette und heimelige Atmosphäre geben. 

Es ist übrigens Walter, der den Grossteil der Umbauarbeiten vorgenommen hat.
www.bresse-interieur.fr
Die Recherche für die Ferienwohnung beinhaltet das Sammeln diverser Fotos und Informationen über die Bresse, die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und vieles mehr. Ich bin also fleissig am Arbeiten und hoffe, dass ich die Ferienwohnung schon bald im Netz präsentieren kann.
Das Foto zeigt das Dorf La Chapelle-Thècle.
Die Recherche bringt es mit sich, dass ich meine Umgebung noch besser kennen lerne. Es macht Spass, zu entdecken, was es denn alles an Sehenswertem und Spannendem gibt! Ausserdem öffnet sich mir wieder der Blick für die Schönheiten der weiten und vielerorts naturbelassenen burgundischen Bresse! 
An Burgen und Schlössern, Kirchen und Klöstern hat das Burgund viel zu bieten.
Und der Charme des ländlichen Frankreichs ist unbestritten!

MÄRZ

Projekt Ferienwohnung schreitet voran
Der Frühling meldet sich erst zaghaft

Der März scheint bis jetzt ebenso kalt wie der Februar. Die Biese hiess einen draussen ganz und gar nicht willkommen! Nun ja, mir war es recht! Ich hatte jede Menge am Computer zu tun. All die Infos für die Ferienwohnung zusammen suchen bedeutete viel Recherche im Internet. Und dann das Ganze umsetzen und tauglich machen für die Homepage bedeutete nochmals soviel Arbeit. Aber eben, wie gesagt, wenn es draussen hässlich und kalt ist, dann sind mir solche Aufgaben recht willkommen. Und ausserdem hat es mir selber die Augen für die Schönheiten und Entdeckungsmöglichkeiten des Südburgunds verschafft. 
In der Zwischenzeit stehen die Seiten betreffend Ferienwohnung in der Bresse. Und ich hoffe natürlich, dass sich der Aufwand auch gelohnt hat und möglichst viele Lust bekommen, die Bresse und das Südburgund entdecken zu wollen.
Walter ist fleissig am Setzen der Gipsplatten. Die Räume werden nun endlich durch die fast weisse Verkleidung viel heller und freundlicher. Das Schlafzimmer liegt nun auch neu im Osten der Wohnung. So profitiert man von der Morgensonne, und die Milchmaschine hört man auf dieser Seite kaum. Zudem hat es den Vorteil, dass der Raum sich tagsüber und abends wieder abkühlen kann, da er ja vom Sonnenuntergang her abgewandt ist.

Das Schlafzimmer wird in einem jungen saftigen Hellolive und in Ecru gestrichen.
Dieser Raum wird das hintere Wohnzimmer, Richtung Westen. Es hat fast 25m2. Die max. Raumhöhe von 2.80m macht das Ganze, trotz der Dachschräge, sehr grosszügig und luftig.

Eine zweiflügelige Türe, welche üblicherweise ganz offen steht und damit das vordere Wohn-/Esszimmer verbindet, lässt sich bei Bedarf schliessen und damit den Raum als zusätzliches Schlafzimmer nutzen.

Die Wände werden in verschiedenen Olive-Tönen gestrichen. Die Türen bekommen vermutlich einen Anstrich in Jade.
Das Wohn-/Esszimmer. Die Gipsplatten sind fertig verlegt. Nun müssen noch alle Fugen, Kanten und Löcher verspachtelt werden. Und dann geht es los mit Streichen!

Das untere Fenster lässt einen Blick auf die Einfahrt und den Vorplatz zu. Es bestand schon als ich das Haus übernahm.

Die Wände werden Blau, Kalk und Asche gestrichen. 
Die zukünftige Küche: Es wird die gleiche Ikea-Küche wie bei mir unten im Parterre sein.
An die rechte Wand kommt der Kochherd mit Backofen, Dunsthaube und Kühlschrank. Links die Spüle mit Spülmaschine. Stauraum wird links und rechts von den genannten Elektroeinrichtungen entstehen.

Die Wände werden in Papaya und Mango gestrichen. 
Sämtliche Decken und die kurzen Aussenwände bleiben in Weiss.
Das Badezimmer: Unter dem Fenster kommt die Toilette hin. Gleich links, wenn man eintritt wird die Dusche eingebaut. An der gleichen Wand kommt auch ein Lavabo hin. Gegenüber (an die Trennwand zur Küche) wird ein Radiator installiert, an welchem nasse Tücher trocknen können.

Das Badezimmer wird vermutlich weiss bleiben. Hier wird die Frotteewäsche den Ton angeben.
Ende März. Die letzten Tage hat es so geregnet, dass alles nass ist. Das hindert die Forsythie aber nicht, zu blühen, was das Zeug hält!
Da der Wald noch licht ist, dringen die morgendlichen Sonnenstrahlen bis zum Haus. Im Sommer ist man dann wieder um den Schatten froh.

Links im Dach sieht man die beiden Fenster der Dachwohnung.
Westseite Haus Libellule.
Blick über die Feuerstelle und den kleineren Teil des Teiches mit der Brücke zum Haus hin. Der Brotbackofen ist links ebenfalls zu sehen. 
Blick auf’s Haus mit den drei westlichen Fenstern der Ferienwohnung im Dachstock. Unten Veranda, Terrasse mit Fenster des Ateliers und Brotbackofen
Junge Weide am Teichrand - und Linde
Der neue Sichtschutz unter der grossen alten Linde und hinter dem Kompost
Gewitterstimmung über dem Teich
Der Flachwasser- bzw. Sumpfbereich ist endlich ebenfalls unter Wasser
Blick vom Steingarten über den Teich zum Sonnendeck, wo demnächst eine Pergola entsteht.
Die Doppelflügeltüre, welche das Wohn-/Esszimmer im vorderen Bereich vom Wohn-/Schlafzimmer im hinteren Teil der Wohnung trennt.
Esszimmer mit Eingangstüre - links von der Türe sieht man, dass das Kaminrohr nun eingekleidet ist.
Die Kastanien fangen an, sich zu entfalten.
Auch die Magnolie wird in den nächsten Tagen erblühen.
Und die Birken stehen voll im Saft.

APRIL

Eine Pergola auf dem Sonnendeck und
eine Pergola auf der Terrasse
Lieber Besuch von vielen Frauen

Mit der Hilfe von Bertrand, Fredy und Walter stellen wir auf dem Sonnendeck des Teiches eine Pergola auf. Eigentlich ist es ein Carport, aber auch wunderbar als Pergola einsetzbar. Die unterschiedliche Höhe der Beine bzw. des Untergrundes macht die ganze Sache ein wenig neckisch, aber irgendwie kriegen wir es dann doch noch hin.
Und so sieht man sie vom Haus aus.

Besuch von Mäggi & Andrea
Mitte April kommen Mäggi und Andrea für ein paar Tage zu Besuch. Wir unternehmen viel, machen Ausflüge an die Seille, wo wir Sumpfiris, Sumpfdotterblumen und Schachbrettblumen ausgraben, um sie an meinem Teich wieder einzubuddeln. Wir besuchen die Arkaden von Louhans, einen Bekannten, der hier ein paar Pferde hat und wo man Ausritte buchen kann. Obwohl das Wetter noch recht frisch ist, haben wir recht viel Sonne und eine trockene Zeit. Es war schön, die lieben Frauen hier zu haben, zu tratschen und quatschen!
     
      

Ein geniales Bild - geschossen von Andrea!
Blick über das Moos auf dem Ziehbrunnen zum Brotbackhaus
Das ist Schlufi! Der Hund  von Walter. Er ist ca. 14 Monate alt und noch nicht ausgewachsen. Seinen Pfoten und seinem Körperbau nach wird er recht prächtiger Kerl mit entsprechend Muskelmasse! Trotz seiner jetzt schon geballten Kraft ist er ein sehr feinsinniger und empfindsamer Hund. Alle, die ihn kennenlernen mögen ihn sofort und umgekehrt!
Zorro & Luke posieren auf der Hundehütte für Andreas Kamera
Auch an der Seille zeigen sie sich von ihrer feinen Seite.
Im oberen Stock gehen die Arbeiten, wenn auch langsam, aber sicher, vorwärts. Das obere Entrée hat Wände bekommen.
Das Esszimmer ist fast fertig verspachtelt und wird demnächst gestrichen.
Die andere Seite des Esszimmers mit dem grossen Durchgang zum Wohnzimmer ist auch fertig. Das Finish kann bald losgehen.
Hier noch einmal der Blick durch die grosse Türe vom Wohnzimmer aus.
Die andere Seite des Wohnzimmers.
Das Schlafzimmer.

Besuch von Andrea & Zora
Gegen Mitte April kommt Andrea mit Zora zu mir in die Ferien. Sie reisen mit dem Zug an und ich hole sie in Lons-le-Saunier ab. Andrea und Zora bringen das schöne Wetter, warme Temperaturen und nichts als Sonnenschein mit! Während den 10 Tagen, wo sie hier sind, verbringen wir die ganze Zeit draussen. Wir essen, arbeiten und spielen draussen. Ein Tag schöner als der andere! Zora versteht sich prima mit meinen Hunden. Vor allem Zorro und Zora sind ein liebes Paar. Wir beobachten Frösche und Molche, bauen ein Bambusdach auf die Pergola beim Sonnendeck, besuchen den nachbarlichen Milchbauer, gehen mit den Hunden spazieren, machen ein Pic Nic mit dem Wömi, fahren mit dem Anhänger nach Chalon, um Material einzukaufen usw. Jeder Tag ist voll mit Plänen und Projekten. 
Andrea und Zora schenken mir einen Birnbaum, den wir zusammen im Garten einpflanzen. Und Zora begiesst das junge Bäumchen gebührend.
Am Wochenende kommt Peter, der Mann von Andrea, mit seinem Motorrad zu Besuch.
Für Peter bereiten wir eine leckere Lammschulter von dem halben Kamerun-Schaf, welches in meiner Kühltruhe liegt, vor. An einem anderen Abend grillieren wir die Würste, die Peter aus der Schweiz mitgebracht hat und Mergez am offenen Feuer.
Bertrand hilft mit, eine zweite Pergola auf der Terrasse aufzustellen und an zweien Abenden verbringen wir zu dritt, Andrea, Bertrand und ich, eine lustige und gemütliche Zeit draussen auf der Terrasse. Da auch Andrea gut Französisch redet, haben wir keine Kommunikationsschwierigkeiten, sondern amüsieren uns köstlich über die diversen Übersetzungen und Erklärungen für das Deutsch-Französische.
Es wird sogar so warm, das Andrea, Zora und Bertrand im Badeteich schwimmen gehen.
Es war eine superschöne Zeit! Andrea und Zora sind beides richtige Naturmädels, die es, wie ich, lieben, draussen zu sein, etwas zu tun zu haben, und umkompliziert und spontan sind! Andrea packt im Haushalt und überall mit an. Wir teilen uns alle anfallenden Arbeiten und es klappt so immer prima! Und Zora hat es natürlich ebenfalls genossen, all die Frösche zu entdecken, um den Teich zu springen, die Hunde zu bürsten, mit Mama ein Kartonhaus zu bauen, uns beim Aufbau der Pergola und des Bambusdaches zu assistieren, mit auf dem Traktor zu sitzen und halt einfach draussen sein zu können, den lieben langen Tag!
       
       
     
       
       
       
     

Die fertige Pergola auf der Terrasse. Nun fehlen nur noch die Füsse und die Rankpflanzen.
Ach, ja, was ist hier verkehrt?
Ende Monat blühen schon überall die diversen Blumen rings um den Teich.
Die ersten Knospen an den Seerosen!
Teichfrösche in allen Farbvariationen!
Und die Molche wollten wir einmal ganz aus der Nähe anschauen. Sie sind richtig süss!

MAI

Ein Entree entsteht
Viel Besuch von noch mehr lieben Frauen!

Das Entree im oberen Stock nimmt nun doch recht schnell Form an. Das Velux ist schon länger gesetzt. Nun hat es auch noch ein zusätzliches Fenster zum Abstellraum hin bekommen. Die Wände sind eingezogen und grösstenteils isoliert.
Auch die ganze Elektrik liegt nun gebündelt im Sicherungskasten.
Nun fehlt fast nur noch die Öffnung im Boden, um die Treppe einzufügen, welche zwischenzeitlich hergestellt wird und in ca. 2 Wochen eingebaut werden soll.
Die Seerosen haben dicke Knospen. Mir scheint, auch sie warten auf wärmere Temperaturen und Sonnenschein.

Besuch von Barbara & Anouk mit ihrer Hündin Lea
Am Pfingstwochenende besucht mich Barbara mit ihrer Tochter Anouk und ihrer Hündin Lea.  Obwohl das Wetter hässlich ist, die Biese bläst, es eiskalt geworden ist, verbringen wir  ein paar wundervolle Tage miteinander. Anouk und Barbara fahren auf der nahen Gokartbahn ein paar Runden, wir besuchen Chalon und auf dem Heimweg auch noch Claudia & Fredy in Diconne. Am letzten Tag lässt sich auch noch die Sonne blicken und wir geniessen ein paar kurze Stunden auf dem Sonnendeck.
     

Barbara, Anouk und ich beobachten auf dem Sonnendeck eine Königslibelle, welche sich aus ihrer alten Haut, der Larve, schält. Wir können zusehen, wie sie sich langsam dehnt und streckt, wie die Flügel sich wie magisch vergrössern und strecken und aus der relativ hässlichen Larve eine wunderschöne Libelle wird! Und das alles innert wenigen Stunden!

Erneuter Besuch von Andrea & Zora
Pfingstwochenende! Andrea & Zora sind wieder da! Hurra! Diesmal kommen sie mit ihrem VW-Bus, vollgeladen bis unter's Dach! Andrea hat mir vom Flohmarkt jede Menge Sachen für die Ferienwohnung und für den Garten mitgebracht. Ein Sandkasten, den ich irgendwann mal zum Kräutergarten umfunktionieren will, jede Menge Steine für den Teich, ein Hängesessel, den wir am Nussbaum festgemacht haben, wunderschöne Accessoires für die Wohnungen  und jede Menge Leckereien! Ach, wie ihr mich immer beschenkt! Und dabei ist es schon ein reines Glück, euch als Freunde hier zu haben!
Mit ihnen ist auch wieder das schöne Wetter da und sogar sommerliche Temperaturen! Die Frösche balzen lauthals im Teich und wir staunen, in welcher Vielfalt sie ihre Stimme einsetzen: sie gurren, ächzen, stöhnen, quaken, schnalzen, trällern, miauen, grunzen, seufzen und überhaupt - was das Zeug hergibt!
Wir besuchen einen Ponyhof, der keine 5 Autominuten entfernt ist und seit gut einem Jahr von Monika und Bruno Boss in La Dévu betrieben wird. Sie züchten Shetlandpony & Pottioks. Eine ihrer Pottioks (Grosspony) soll jeden Moment ein Füllen auf die Welt bringen. Und tatsächlich bekommen wir am nächsten Tag schon Bescheid. Als wir es besuchen, ist es gerade zwei Tage alt. Mutter und Sohn sind wohlauf und der kleine Hengst gewöhnt sich schon langsam an ein Halfter. Sie sind sehr nett und nehmen sich für uns extra Zeit, um uns alles zu zeigen! Es ist ein idealer Platz, um Kinder reiten zu lassen! Von Klein bis Gross, alle sind hier sicherlich gut aufgehoben!
Die Seerosen blühen am Wochenende und die mittlerweile leeren Libellen-Larven sind überall am Teich zu finden, manchmal sogar im Dreierpack! Das Wetter ist so herrlich, dass wir den ganzen Tag draussen verbringen können. Sogar die Gutenacht-Geschichte für Zora können wir ihr abends in der Hängematte erzählen.
Wir packen das Wömi für Picknick und wollen uns in Chalon den Ballonflugwettbewerb "La Montgolfiade" ansehen. Aber es steigen keine Ballone - vermutlich ist es zu windig! Schade, das wäre ein herrliches Spektakel gewesen! Aber das Picknick an der Saône ist trotzdem schön und wir geniessen es, draussen zu sein und den frühen Sommer auf der Haut zu spüren!
     
        

Ein Haus auf dem Land!
Libellenlarven, eine auf der anderen!
 
 

JUNI

Endlich! Es wird langsam Sommer
Besuch von Mama und Henny
Kücheneinbau mit Hilfe von Henny und Fredy

Besuch von Mama
Meine Mama kommt Ende Mai für 10 Tage zu Besuch. Ich liebe es, wenn meine Ma hier ist. Was den Garten anbelangt, ticken wir beide ziemlich ähnlich und sie hat viele gute Ideen! Ausserdem ist sie ein ganz fürchterlicher "Chrampfer"! Was ich mit ihr zusammen schon alles fertiggebracht habe ist unglaublich! Sie ist mir in einigen Dingen haushoch überlegen, zum Beispiel, was die Ausdauer anbelangt oder ihr Sinn für Details und ihre Kreativität!
Am ersten Morgen joggte sie barfuss um den Teich. Nach den ersten kühleren Tagen folgten dann nur noch schöne und schon sommerliche heisse Tage. Wir  haben Blumenbeete eingerichtet, Baumäste abgesagt, Sitzplätze eingerichtet, Sand geschaufelt, Der komische Aufbau der Hundehütte liess ihr ebenfalls keine Ruhe, bis er abgesagt war!
Am Sonntag, als es weniger schön war, besuchten wir den Flohmarkt von Louhans und kauften diversen Schnick-Schnack. Auf einem anderen Ausflug erstanden wir einen "Maronibaum", der nun meine Wiese schmückt und hoffentlich schon im nächsten Jahr essbare Maroni bringt!
 

Der neu eingerichtete Sitzplatz im "Schermen" - herrlich geschützt von der Biese, dem Südwind und dem Regen.
Der von Andrea gebrachte Sandkasten umschliesst die junge Linde und bietet so nette Ruheplätze unter dem ausladenden und schattenspendendem Baum. Links im Bild sieht man den noch jungen Esskastanienbaum.
Das neu eingerichtete Blumenbeet vor der Veranda. Der Salbei blüht toll in Blau!
Die weisse Kletterrose hat eine Unmenge an Knospen und blüht und duftet auf’s Herrlichste!
Die untersten Äste des Nussbaumes mussten weg. So kommt nun ein wenig mehr Licht und Sonne durch und es hat alles ein wenig mehr Luft zum Atmen.
Ein Zinnzuber wurde von meiner Mama liebevoll bepflanzt und schmückt nun den Teichrand.

Besuch von Henny
Henny kommt Mitte Monat extra von Portugal her, um mir, zusammen mit Fredy, mit dem Einbau der Küche zu helfen. Das Wetter ist während der Arbeiten hässlich - aber natürlich genau richtig, um drinnen zu arbeiten. Später dann wird es richtig warm und der Teich lädt zum Bade ein! Obwohl wir viel arbeiten, finden wir auch immer mal wieder Zeit, um zu plaudern und zu geniessen. Obwohl, es hätte ein wenig mehr davon sein können, gell, liebste Henny!
    

Die eigentliche Treppe ist noch nicht eingebaut. Darum muss die komplette Küche und auch sämtliches Mobiliar mit einem Flaschenzug in den oberen Stock befördert werden.
Henny am Einbau der Schubladen. Während Fredy und ich uns um den groben Einbau gekümmert haben, hat Henny sämtliche Schubladen zusammengebaut und dann auch noch alle Türgriffe angebracht. Zu Dritt haben wir die Küche in wenigen Tagen zusammengebaut, was ich alleine nie und nimmer geschafft hätte!
Fredy schneidet die Öffnung für den Herd in die Arbeitsplatte der Küche. Ohne ihn hätte ich diese Küche nie so hingekriegt! Es gab so viele Mängel, bei denen wir uns etwas einfallen lassen mussten. Und da Fredy viel Erfahrung hat und mit seinem technischen Können supergeschickt, gab es für alles eine Lösung.

Euch beiden hier noch einmal ein riesengrosses DANKESCHÖN für eure Hilfe und Unterstützung!
Das Treppenhaus hat zwei Fenster erhalten. Ein Drittes wird später, irgendwann im Winter, eingebaut. Es wirkt alles sehr hoch und eindrücklich. Ich bin gespannt, ob und wie die Treppe hier rein passt!
Mein Küche ist nun um das Treppenhaus kleiner geworden. Gut, dass Henny daran gedacht hat, für kleine Fenster zu sorgen, welche doch noch ein wenig Tageslicht in die Küche bringen. Das letzte, dritte Fenster, welches später eingebaut wird,  sollte dabei auch noch helfen. Und natürlich werden irgendwann dann auch noch die Wände gestrichen. Aber das kann warten. 
Und endlich! Auch die Treppe ist nun drin und fertig. Auch wenn es einigen Ärger mit der letzten Stufe gab, welche schlicht zu kurz geraten ist, wurde das Ding doch noch rechtzeitig fertig! Auf den allerletzten Drücker hin allerdings! Und abgesehen von der letzten Stufe passt sie wie angegossen!
Noch Anfangs Sommer ist der Teich im hinteren untiefen Bereich voller Algen. Abschöpfen macht keinen Sinn, da sie sogleich wieder neu entstehen.
Aber das Timing scheint perfekt. Denn kurz bevor die ersten Gäste kommen, erledigt Mutter Natur die Sache von ganz alleine. Ein heftiger Regen und alle Algen sind weg. Bemerkenswerterweise tauchen sie erst wieder auf, als die Badesaison wieder zu Ende ist, so gegen Mitte September. Dieses Jahr hat mir gut gezeigt, wie so ein Teich sich im Laufe des Jahres verändert und entwickelt. Trotzdem hoffe ich natürlich, dass es im nächsten Jahr noch weniger Algen haben wird, da bis dahin auch die Pflanzenvielfalt grösser geworden ist. 

JULI

Die ersten Gäste sind da
PAZ fahren mit dem Wömi nach Portugal
Zorro ist tot

Diese spannende Pflanze welche im Teichwasser steht, bringt besonders schöne und spezielle Blüten hervor. In allen Violettönen blüht sie vom Juli bis in den Herbst hinein, macht Blätter so gross wie die von einer Banane und steht selbst dem grössten Sturm trotzig und unbeeindruckt gegenüber.
Der Sommer ist da!
Und die Wohnung ist fertig geworden - rechtzeitig!
       

Meine ersten Gäste & Besuch von PAZ
Meine ersten Gäste kommen aus Basel. Silja und Gilbert haben drei Kinder, Lasse, Runa und Quentin. Zur Familie gehört aber auch die Hündin Brina. Und ausserdem brachten sie eine Katzenmutter mit ihren vier (oder fünf?) Neugeborenen mit, welche aufgrund eines Kaiserschnittes noch ein wenig Betreuung brauchte.
So war also allerhand los! Zudem kamen ein Tag später Andrea, Peter und Zora an, um eine Woche hier im Haus Libellule zu verbringen und anschliessend mit dem Wömi nach Portugal zu reisen.
Zora und Runa verstanden sich auf Anhieb bestens und auch mit uns Erwachsenen lief es unkompliziert und sehr Sympa! Wir alle genossen das tolle Sommerwetter und das Badevergnügen. Die lauen Abende luden zu diversen Grillabenden ein. Nebst Fleisch grillierten wir auch Wurzelbrot und Marshmallows. Die kurzen Momente, wo es mal geregnet hatte, verbrachte man trotzdem draussen, einfach unter Dach. Ein ganz besonderer Spass war das Pizza backen! Gilbert stellte sogar aus einer ungenutzten Schneeschaufel einen flachen Pizzaschieber her.
Bertrand kam ebenfalls zu Besuch und in einer grossen Runde genossen wir einen supergemütlichen Abend unter der Kastanie!
Beinahe unnötig zu sagen, wie sehr die Kinderbande den grossen Garten und den Schwimmteich genossen haben! Keiner von ihnen hatte Angst oder Mühe mit Fröschen, Lurchen und schlammigem Ufer! Im Gegenteil, alles wurde mit entsprechendem Respekt und viel Spass beobachten, ausgetestet und nach Strich und Faden genossen!
Da die Familie Moritz die ersten Gäste waren, war ich gespannt, was sie von der Wohnung halten würden. Ob es ihnen gefällt und ob alles so funktioniert wie es sollte! Das tat es dann mehr oder weniger auch. Abgesehen von der Geschirrspülmaschine, die mal kurzzeitig nicht mehr richtig schliessen wollte, gab es mit der Einrichtung und der Wohnung keine Probleme. Aber ich war trotzdem recht dankbar und froh, dass sie mir vorneweg entsprechendes Feedback geben konnten. Die Grossfamilie unternahm auch ab und zu tolle Ausflüge, mal dort ein Château, mal da ein Gallierfest, ein Besuch der Grotten von Azé und der Besuch des Strassenfestes von Chalon.

          
     
   
   
         
     

Mitte Juli dann ging es für PAZ weiter Richtung Süden, nach Nordportugal. Alles wurde ins Wömi gepackt und reisefertig gemacht. Der Abschied war, wie immer, schwer. Hinzu kam noch, dass sich Zora auch noch von Runa, die sie lieb gewonnen hatte, verabschieden musste.
So, der Sommer ist nun definitiv da! Die Luft schwirrt heiss über den abgeernteten Weizenfeldern. Dafür stehen die riesigen Felder der Sonnenblumen im gelben Kleid. 
Auch die Seerosen gedeihen prächtig im Teich. Es scheint, dass auch die Frösche das Wasser und die Pflanzen geniessen und sich wohl fühlen. 
Blick über den Teich zur Veranda, welche mangels Alternative noch immer das weihnächtliche Lichter-Kleid anhat.
Luke hat mich im Auge...
Mitte Juli stirbt Zorro aufgrund eines schrecklichen Unfalls. Ich bin, als es passiert, ganz alleine. Aber es hilft alles nichts. Ich muss ihn begraben. Am nordwestlichen Ende meines Landes gibt es eine ruhige Stelle mit weitem Blick über das umliegende Land. Dort begrabe ich ihn.
Die Kinder von Gilbert und Silja sind sehr betroffen über das schreckliche Ereignis und stellen viele Fragen. Sie dekorieren das Grab und irgendwie wird aus meinem Schmerz ein grosses Teilen mit meinen Gästen, welche, nicht ganz selbstverständlich, wunderbar damit umgehen.
Dass es schrecklich war, meinen über alles geliebten Zorro gehen zu lassen, muss ich wohl nicht sagen und dass ich ihn noch lange lange vermissen werde auch nicht. Sein Tod scheint mir ein Meilenstein und Wendepunkt in meinem Leben.
Luke ist mein grosser Trost in dieser Zeit. Er geniesst es, nun uneingeschränkt wahrgenommen zu werden. Zorro war hier der heimliche Chef und nun darf er die Nummer Eins in meinem Leben sein. Er hat es verdient! Und nun zeigt sich auch, wie viel an Entwicklung er ohne Zorro wirklich machen kann! Es fängt damit an, dass er lernt zu schwimmen! Wo vorher immer Zorro ins Wasser ist und den Ball raus geholt hat, da geht nun Luke selber rein und schwimmt und schwimmt und schwimmt!

Désirée & Noah
Désirée habe ich vor vier Jahren kennengelernt, in Brunnen, zu der Zeit, als Dominik gerade gestorben war. Es war ein einziges Treffen, aber mit sehr viel Innigkeit und Nähe. Die ganze Zeit haben wir nicht mehr voneinander gehört, und auf einmal meldet sie sich, hat meine Homepage entdeckt und will mit ihrem Freund Noah eine Sommerwoche hier bei mir verbringen!
Als sie ankommen, realisiere ich, dass mir Désirée immer dann über den Weg kommt, wenn ich einen grossen Verlust zu verarbeiten habe!
Trotz oder vielleicht auch deswegen wird es eine wundervolle Woche mit tollem Wetter. Sie machen ab und zu Ausflüge, besuchen das Strassenfestival von Chalon, gehen nach Macon, besuchen die Grotten von Azé usw. Sie verbringen aber auch viel Zeit im Garten und im Teich. Wir grillieren zusammen, machen Pizzas, haben viel Spass und geniessen einfach den Sommer.
 
   
     

AUGUST

Sommer!
Viele Gäste mit genüsslichen Grillabenden und
spannenden Ausflügen

Lucky Luke
 

Marcel mit Familie, Claudia & Fredy und PAZ
In der ersten Augustwoche kommt Marcel mit Marie, Penelope und Ashton für ein paar Tage zu Besuch. Zum gleichen Zeitpunkt kommen PAZ zurück aus Portugal. An diesem Tag ergibt es sich, dass ich Claudia und Fredy zum Abendessen eingeladen habe. Am Schluss sitzen wir wieder mal als grosse Bande im Garten und geniessen einen herrlichen Sommerabend. Zora und Penelope sind fast im gleichen Alter und lassen sie einiges einfallen, wie sie die Umgebung unsicher machen können. Leider fühlt sich Marcel nicht gut und sie reisen vorzeitig ab. Viel zu wenig Zeit ist geblieben, um zu reden, zuzuhören und einfach nur zu sein. Schade! Aber vielleicht wieder ein anderes Mal!
   

Mechoui-Essen mit PAZ
Da ich im letzten Sommer ein halbes Kamerun-Lamm von Heinz und Evelyne bezogen habe, was übrigens absolut hervorragendes Fleisch ist, bekam ich eine Einladung zum alljährlich stattfindenden Mechoui-Essen. Da wird ein ganzes Schaf auf einem grossen Spiess über dem Feuer gebraten. Grosszügigerweise durfte ich PAZ zu diesem Fest mitbringen! Zusammen mit Zora backen wir dann auch einen Kuchen, den wir mitbringen. Danke nochmals Benno für deine tolle Gastfreundschaft! Benno, der das Schaffleisch zuschneidet und portioniert lebt halbjährlich hier in der Bresse auf einem tollen Hof mit wunderschönem Wohnhaus und jede Menge Nebengebäuden. Das absolute Highlight bei ihm ist die sagenhaft schöne und romantischste Aussendusche, die ich je gesehen habe!
Während wir Erwachsenen uns köstlich amüsieren und lecker essen (nebst dem Lamm gibt es violette Kartoffeln und jede Menge Salate)  sucht sich Zora als einziges Kind eine Aufgabe! Und sie übernimmt sie mit grossem Ernst und Eifer! Während des ganzen Abends bedient sie die Kaffeemaschine und macht zu guter Letzt auch noch den dazugehörigen Service!
Trotz des zum Teil heftigen Altersunterschieds war es ein köstlicher Abend und hätte ich nicht Luke alleine daheim, wären wir wohl noch lange geblieben!
   
 
 
     

Ursula & Hansruedi
Ursula und Hansruedi sind in der zweiten Augustwoche meine Gäste. Auch sie haben grosses Wetterglück und baden fast jeden Tag im Teich! Wir haben uns fast jeden Abend zu einem Apéro getroffen und dabei viele interessante und spannende Gespräche geführt! Es war wirklich sehr nett und sympathisch mit Ihnen. Auch Luke wurde sofort von ihnen ins Herz geschlossen. Ich würde sagen, dass die beiden ein grosses Mass dazu beigetragen haben, dass Luke seine Scheu vor dem Schwimmen verloren hat!

Nina & Guido
Nina und Guido kommen mit ihren beiden Dalmatinern. Baileys ist schon eine alte Dame und sieht und hört nicht mehr viel. Dafür ist Caspar, der dreijährige Rüde umso unermüdlicher. Den ganzen Tag ist er wach und aufmerksam, unterwex und hat immer irgendeinen Schabernack im Sinn! Das Quartett ist super nett und wir verbringen ein paar lustige Stunden und gemütliche Grillabende im Garten! 
 
   
 

Es ist Nina, die die Wasserschlange auf einer Fotopirsch entdeckt! Sie bleibt mucksmäuschen still im Wasser liegen und zeigt gerade mal ihren Kopf. Trotzdem kann man sehen, dass es ein ca. 50cm langes prächtiges Exemplar ist.
Ich bin ja so was von stolz! Schon im ersten Herbst, kurz nach Erstellung des Teiches, hatte ich eine Wasserschlange entdeckt, im letzten Jahr sah meine Mutter eine, aber ich dachte, na, ja, vielleicht hat sie sich versehen. Aber als ich sie nun in diesem Jahr mit eigenen Augen wieder sah, wusste ich, dass sie ziemlich sicher geblieben ist und sich nun hier auch wohl fühlen tut.
So etwas ist für mich das grösste Dankschön, dass ich erhalten kann! Der grösste Ausgleich zu all den Bemühungen im Garten und um den Teich! 

Georgette
Georgette ist in der letzten Augustwoche hier. Da sie mit ihren 84 Jahren nicht mehr Auto fährt, holt und bringt Fredy sie von der Schweiz hierher. Zu Dritt fahren wir an einem herrlichen Tag über die Weinberge hinter Chalon bis nach Couches, entdecken einen tollen Tapisserieladen in Tournus, den Canal du Centre, diverse Châteaus, degustieren leckeren Burgunder in zwei verschiedenen Weinkellern und speisen hervorragend in einem modernen Lokal in der Weingegend von Rully zu Mittag. An einem anderen Tag besuche ich mit ihr die Altstadt und Arkaden von Lons-le-Saunier. Obwohl das Wetter immer mal wieder durchzogen ist und es auch schon wieder kälter geworden ist, lässt sich diese liebenswerte Dame davon nicht sehr beeindrucken. Wir führen auch einige spannende Gespräche und ich bin extrem beeindruckt von ihrem Wissen, ihrem Horizont und nicht zuletzt von ihrer Vitalität! Satine, die Pudeldame ist natürlich immer von der Partie. Sie ist recht übermütig und macht Luke ganz schnell klar, dass sie hier die wahre Chefin ist. Mein Grosser  ist recht irritiert und macht zeitweise einen grossen Bogen um sie herum, aber trotzdem bleibt er ganz Gentleman und lässt der Dame natürlich immer den Vortritt!

     
     

SEPTEMBER

Wege entstehen
Und schon wieder ist es Herbst

Anfangs September kommt Bertrand wie gerufen aus dem Süden zurück. Super! Er hat ein paar Tage Zeit, mir bei der Erstellung der Wege zu helfen! Was heisst helfen! Er übernimmt natürlich den Grosspart und schaufelt einen Lastwagen voll Kies, sprich 14 Tonnen bzw. 8m3, auf die Schubkarre und den kleinen Anhänger, um sie mit mir auf insgesamt 240m Weglänge zu verteilen.
Rings um Teich führt nun ein breiter Weg, der das Ufer mit seinen Steinen und Pflanzen wunderbar einfasst und zusammenführt. Im Moment sieht alles noch sehr "geschleckt" aus, aber das wird sich mit der Zeit geben. Die Natur wird sich auch hier wieder ihren Raum zurückholen.
Die Feuerstelle bekommt ebenfalls einen Kiesplatz, so dass ich in Zukunft mit dem Rasenmäher einfach um das Rondell fahren kann und nicht mehr zwischen den Felsen rumkurven muss.
Mit meinem Traktor und dem Anhänger von Michèl lässt sich das Kies gut dorthin führen, wo wir es auf einem Vliesband, der das Gras unterdrücken soll, verteilen können.
Auch die Pergola auf der Terrasse erhält ihre definitive Form. Der Abschluss gegen Süden war schon lange in meinem Kopf und Plänen. Aber ohne ein zweites paar Hände liess sich dieses Projekt nicht verwirklichen. Aber mit der Hilfe von Bertrand war es dann recht einfach. Und ausserdem arbeitet er sehr exakt und ist bedacht darauf, dass am Schluss auch alles gerade und im rechten Winkel verläuft!
Und zu guter Letzt versetzen wir auch das ehemalige Tor zum Gemüsegarten. So. Als nächsten Schritt werde ich nämlich den Gemüsegarten aufheben und dort einen lauschigen und romantischen Sitzplatz einrichten. Aber dies wohl erst auf den nächsten Frühling hin geschehen. Der Gemüsegarten für mich alleine macht keinen Sinn. Ich habe beschlossen, das Gemüse, was ich wirklich will in grossen Töpfen anzupflanzen.
Zur Entspannung nach getaner Arbeit jongliert Bertrand mit drei Teilen und macht dies wirklich gut!
Schon im Frühling und nun wieder von Neuem ist ein Eisvogel regelmässig am Teich zu Gast. Er sitzt entweder auf der Brücke oder dem Ponton. Ich kann ihn meist am morgen früh beobachten, wenn er kommt und seine paar (vermutlich) Molche verspeist. Ich fühle mich geehrt und glücklich, dass so ein Vogel meinen Teich auserwählt hat, um hier zu sein, zu speisen und den Garten mit seiner Anwesenheit zu etwas Kostbarem zu machen!

Gaby und Filius
Gaby und Filius blieben für zwei Wochen. Sie hatte die meiste Zeit tolles, wenn auch schon herbstlich frisches, Wetter.  Zum Baden war es leider schon zu kalt. Nichtsdestotrotz hüpfte Lesley, die Flat-Coated-Retriever (oder so?) Hündin frisch und fröhlich immer wieder rein. Ich glaube, Lesley machte sämtliche Teiche der Umgebung unsicher! Die Vier waren meine ruhigsten Gäste im ganzen Jahr. Wenn da nicht Luke immer fast verschmachtet wäre, sobald er Sidney, die alte Boarder-Collie Hündin, auch nur hörte, hätte ich die Viererbande kaum bemerkt. Sie haben fast jeden Tag einen Ausflug in die Umgebung gemacht und ich bin sicher, sie haben die tollsten Hundeausflüge entdeckt, die in der Umgebung möglich sind. 
 
     
       
   
   

Blick auf die fertige Pergola und den südlichen Bereich des Gartens.
Na, ja, im Moment sieht das alles noch ein wenig super-proper aus. Aber das wird sich bis zum nächsten Frühling mit Sicherheit gelegt haben.
Blick auf die kleine Landzunge mit der Zierakazie und der Feuerstelle im Hintergrund.
Hier sieht man hinter dem Ponton die Wiesenspirale, die ich, im Zusammenhang mit Zorros Tod gemacht habe. Den Weg unterhalte ich schlicht, in dem ich mit dem Traktor eine Runde rein fahre, wende, und dann wieder auf dem gleichen Weg heraus. 

Meine Mutter kommt zu Besuch
Meine Mama kommt in diesem Jahr zum zweiten Mal zu Besuch. Diesmal sogar f ür fast zwei Wochen! Wir besuchen diverse Blumenausstellungen, die hier jeweils in den schönsten Parks stattfinden. Und dann, wie könnte es anders sein, arbeiten wir bei schönstem Wetter im Garten. Wir haben viele Blumen einzusetzen, welche ich noch von Andrea bekommen habe. Und wie immer macht es viel Spass, gemeinsam den idealen Standort auszusuchen. Und so verbringen wir sowieso immer sehr viel Zeit mit Diskutieren, Schauen und Geniessen!
     
Eine "fliegende" Libelle ganz aus Eisen. Sie steht oder hängt nur mit ihrer "Nasenspitze" auf einer Eisenstange, welche ich ins Teichwasser gesteckt habe.
Während wenigen Wochen entstehen im klaren Wasser giftgrüne Algen, welche sich drehen und lustige Locken machen. Fast eine Art Wassernixenhaar! Sie verschwinden innert wenigen Wochen wieder.
Ein Eichhörnchenpaar kommt regelmässig, um Nüsse zu holen. Als der Baum fast nichts mehr hergibt hole ich noch die zweijährigen Nüsse aus dem Keller und stelle sie im Harassli auf den Ziehbrunnen. Und tatsächlich kommen sie und holen sich die leckeren Teile, während wir sie sogar aus der Veranda herrlich beobachten können!

Towaida & Norbert kommen meine Ma besuchen
In der zweiten Woche des Aufenthalts meiner Mama kommen ihre Freunde, Towaida & Norbert, sie hier draussen besuchen. Sie wohnen zwar im oberen Stock, aber wir verbringen sehr viel Zeit miteinander. Wir machen gemeinsame Ausflüge an den Canal du Centre, durch die Weinberge und nach Louhans. Leider war es nicht immer schön Wetter, aber eben, man macht das Beste daraus.
Während meine Mama mit Towaida den vielen Wühlmaus-Erdhügeln den Garaus macht "darf" Norbert mit dem Rasenmäher  ein paar Runden Gras mähen und macht seine Sache sehr gut. 
Abends spielen wir oft zusammen Spiele und geniessen die Ruhe und den Frieden. Die beiden sind ganz liebe Leute und ich bin froh, dass meine Mama so tolle Freunde hat! Dass sie sich in ihrem Alter nicht von der weiten Wegstrecke bis hier heraus haben abschrecken lassen, hat mich sehr beeindruckt und ich hoffe, dass es im nächsten Jahr wieder klappt!
     
     
       

OKTOBER

Ultra-Light-Flug über die Bresse
Stellplatz Haus Libellule
Besuch von Andrea & Zora
Count-Down


Flug in einem ULM
Am 1. Oktober erhält Fredy von seiner Frau Claudia ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk - einen Flug im Ultralight-Flugzeug. Natürlich lasse auch ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen. Das Wetter zeigte sich von der tollsten Seite und wir konnten beide 1/2 Stunde bzw. 40 Minuten die Bresse von oben anschauen. Nachdem ich meine Umgebung nun doch schon recht gut kennengelernt hatte, war ich nun gespannt, wie es sein würde, das alles nun aus der Vogelperspektive erleben zu können!
Der Flug war absolut schön und einwandfrei. Ein sehr netter Pilot wies uns gut ein, stattete uns mit einem warmen Overall aus und wies während des Fluges auf die verschiedensten Attraktionen hin. Gestartet und gelandet wurde auf dem Flugplatz bei Cuisery, welche über eine Graspiste verfügt.
Fredy flog natürlich über sein Haus und ich über meines! Mein Rückflug folgte der Seille bis hinunter zum Naturschutzgebiet der Ratenelle und bis zur Saône.  Nach dem Flug feierten wir diesen Anlass mit einem Glas Champagner!
     
     
Die nachfolgenden Bilder sind von meinem Haus
Das ist das Haus von Fredy und Claudia in Diconne.
 
 
 
 
 

    Andrea & Hans mit Chumi und im Wömi zu Besuch

Andrea, welche im frühen Frühling schon mit Mäggi zu Besuch war, kommt diesmal mit ihrem Schatz Hans und ihrem Toller Chumi. Sie haben ein Wohnmobil gemietet und verbringen auf dem Stellplatz von Haus Libellule die erste Nacht ihres zweiwöchigen Wömi-Urlaubs in Frankreich. 
   
Wir  verbringen einen gemütlichen Abend, zusammen mit Andrea & Zora, welche ebenfalls gerade angekommen sind. Ein herrlicher Sonnenuntergang versüsst den Abend, den wir solange wie möglich draussen verbringen.

Andrea & Zora zu Besuch
Andrea & Zora sind in diesem Jahr zum vierten Mal hier.  Wir lassen uns, wie immer, allerhand einfallen, um mit Zora eine tolle Zeit, möglichst draussen, zu verbringen. Das Wetter spielt auch auf's Herrlichste mit.
Ein lustiger Spass war der Ausflug mit dem Minianhänger von Michel, den wir am Traktor anhängten. Andrea fuhr, Zora, ich und auch Luke setzten uns hinten hinein und liessen uns zu Michel fahren, wo wir den Anhänger abgaben und wieder zurück spazierten bzw. fuhren.
Wir besuchten den Frischmarkt von Pont-de-Vaux und picknickten am Ufer der Saône.
Zora wollte unbedingt schön tanzen. Und ich genoss es, Spass mit ihr zu haben. Sie ist etwas ganz besonderes und ich hoffe, dass wir noch viel Zeit miteinander verbringen können.
     
     
     
   
 
   
Wir besuchen an einem Tag den Vogelpark im Süden von Bourg-en-Bresse, welcher aber so was von verregnet war, dass wir ihn vorzeitig abbrechen mussten. Aber soviel sahen wir, dass wir diesen Ausflug im nächsten Frühling wiederholen werden!
     
     
     
   
An einem anderen Tag besuchten wir den Acroparc in Lugny.  Der war ein echt tolles, wenn auch anstrengendes Erlebnis. Alle drei, auch Zora, bekamen ein passendes "Gstältli" inkl. Instruktion. Dann wurden mir mehr oder weniger losgelassen! Das erstaunlichste für mich war allerdings, dass Zora ganz alleine auf den Kinderparcour ging. Eigentlich ist der Kinderparcour fast wie der für die Erwachsenen, die gleichen Klettereien, Rutschpartien usw. , nur dass das alles weniger hoch stattfindet. Aber sich sichern und richtig einhängen, je nachdem ob gezogen, gerutscht oder sonstwas getan wird! Ich war stark beeindruckt! Und obwohl sich Zora an einer Stelle eine blutige Nase geholt hat, machte sie anschliessend tapfer weiter! Hut ab, junge Dame!
Es war wirklich supercool! Auch wenn ich im Hängenetz arg an meine Kraftgrenzen kam, und ich nach dem zweiten Parcour wirklich am Ende war - Andrea machte deren drei! - genoss ich dieses Abenteuer in einem tollen Kastanienwald!
     
     
   
   
Die blauen Astern blühen wundervoll. Letztes Jahr eingepflanzt, vorher aus einem Strassengraben geholt, wuchsen sie in diesem Jahr  schön kräftig und blühten entsprechend.
Sogar die rote Seerose blühte noch einmal in dieser ersten Oktoberwoche, in der das Thermometer über 22° kletterte.
Zora und ich hatten sogar das Glück, einen Fasan anzutreffen.

Ruth mit ihren Freunden und den Hunden Sultan und Talina
Mitte Oktober waren meine letzten Gäste in diesem Jahr hier. Ruth und ihre Freunde kamen aus Genf. Trotz des relativ schlechten Wetters genossen sie die Ferienzeit, kochten leckere Dinge und machten viele Ausflüge mit ihren zwei Hunden Sultan und Talina. 

Die letzten Oktoberwochen habe ich endlich wieder mehr Zeit für meine Bekannten hier in Frankreich. Ich nutze die Zeit und lade viele Leute ein. Nach und nach gewinne ich den Eindruck, dass sich so langsam, nach und nach, auch neue Freundschaften einstellen. Es ist sehr spannend und ich bin als Neudazugekommene sehr dankbar für all dieses Entgegenkommen, die diverse Unterstützung und die vielen sympathischen Begegnungen. Ich lade einige Leute zum Abendessen ein und geniesse es, das Haus voller Menschen zu haben. Zusammen ein leckeres Essen am grossen Tisch in der Veranda einzunehmen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen hat mir gefehlt.
Nun, am letzten Tag im Oktober habe ich vieles schon erledigt. Bevor es in ca. einer Woche losgeht Richtung Süden, will aber doch noch einiges eingewintert und vorbereitet werden.  Das Wetter ist nun auch soweit - es giesst, ist kalt - dass ich leichteren Herzens Abschied nehmen und mich abwenden kann.

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