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!! Achtung Neu:
die Paraglider-und Reiseberichts-
Seiten werden vorderhand hier verbleiben !! |
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betreffend Ferien im Hause Libellule auch auf
www.ferien-burgund.com. Die
zusätzlichen Infos zum Burgund usw. werden auf der neuen Homepage bis
Anfang 2012 vervollständigt. |
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Last Update
07. September 2011 |
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Gleitschirmfliegen in Marokko
Maghreb el Aksa, ein Land mit 1001 Gesichtern
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Marokko
besuchen heisst eintauchen in den Orient! Männer in Kaputzenmänteln.
Verschleierte Frauen. Esel auf der Strasse. Alte Taxis, stets mit zwei
Personen auf dem Beifahrersitz. Bunt bemalte, russende Lastwagen, überladen.
Moderne Autobahnen, fast ohne Verkehr, niedrige Gebühren. Das erste Mal im
Souk: emsiges Treiben in den engen Gassen, das Duften der Gewürze, lebendige
Hühner und halbe Ziegen, Gemüse und Früchte in Hülle und Fülle.
Und schon bald aufdringliche Händler und Schlepper. Eine laute Horde
Kinder: "Donne-moi un stylo! Donne-moi un Dirham!". Ein Bettler
zupft am Ärmel.
Marokko lässt niemanden kalt.
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Und
dann die Atlantikkküste, riesige, einsame Strände. Fischer. Endlose Wüste,
mit plötzlich auftauchenden Palmenoasen. Enge Schluchten. Stolze Kasbas. In
der Ferne die schneebedeckten Viertausender des Hohen Atlas. Jeden Tag
stahlblauer Himmel. Mitten im Januar ein kurzes Bad im kühlen Atlantik, und
sich anschliessend in der warmen Sonne trocknen lassen.
Marokko ist voller Naturschönheiten, und es ist ein Überwinterungsparadies
für Wohnmobilisten und Surfer.
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Auch
wer fliegt, besucht Marokko am besten in den Wintermonaten, wenn zu Hause
nichts geht. Die Chancen auf Sonnenschein stehen an der südlichen Küste ab
Agadir sehr gut. Zum Fliegen gibt es keine absolute Garantie, es kann starken
Wind geben, und selten ein paar Regentage. Doch man wird kaum eine ganze Woche
am Boden bleiben.
Fliegerisch gesehen steht primär Küstensoaring entlang dem Atlanktik von
Agadir bis Sidi Ifni auf dem Programm. In der Gegend südlich von Marakesch
ist Thermodynamik drin, allerdings ist das Wetterrisiko hier schon grösser.
Fliegen in den Bergen ist zwar verlockend, aber anspruchsvoller und riskanter.
Man ist hier allein und kann sich auf keine Bergrettung verlassen.
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Einheimische
Gleitschirmpiloten gibt es wenige. Am ehesten trifft man auf französische
Flugschulen im Winter, wenn es zu Hause zu kalt ist. Ausserdem fliegen einige
Auslandfranzosen, welche in Marokko sesshaft sind. Es ist übrigens
vorteilhaft, einen älteren Schirm mitzunehmen, und mindestens etwas
Reparaturmaterial für die Leinen und das Tuch, denn man startet hier nicht
auf grünen Wiesen!
Marokko ist auch mit dem eigenen Fahrzeug oder einem Mietwagen gut zu
bereisen. Die Strassen sind klar beschildert, der Verkehr ist meist nicht zu
dicht und man kann sich gut auf französisch verständigen. Das Handy
funktioniert in allen Agglomerationen und auf den Hauptverkehrsachsen
einwandfrei. Eher mühsam sind gerade für Fernreiseneulinge die
aufdringlichen Händler und Kinder an gewissen Orten.
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Bei
wem also das Fliegen nicht absolute Priorität hat, sondern wer auch Sonne und
Meer sucht und den Orient kennenlernen will, der wird in Südmarokko seinen
Spass haben. Auf jeden Fall lohnt es sich, mindestens zwei Wochen einzusetzen.
Eine einfache Tour soll einen Besuch von Marakkesch und des dortigen
Fluggebiets Agouergou enthalten, die Fahrt über den Col du Tiz'n-Test, und
dann südlich von Agadir die Küstenfluggebiete Tifnite, Nid d'Aigle und
Legzira. Je nach Anreise kann man die Runde von Agadir oder Marakkesch aus
drehen. Ein landschaftlich lohnender Abstecher ist die Fahrt von Agadir über
den Tizi Mill Pass nach Tafraout und anschliessend über den Col du Kerdous an
die Küste. Mit etwas Glück liegt hier der eine oder andere Flug drin, aber
bitte nur bei sicheren Verhältnissen! Wer lieber in einer Gruppe reist, kann
eine Flugreise buchen.
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Wann gehst Du nach Marokko zum Fliegen? Den Flugführer kannst Du hier
schon mal downloaden. Mehr über Marokko erfährst Du auch in den
Reiseberichten
von Silvana.
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