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Reisebericht Spanien 2003-1 Südküste
 

1. April 2003, Zug CH - St. Hilaire FR
Erster Reisetag und erster Flug

Heute ist unser grosser Tag. Wir reisen ab. Endlich! Aber vorher muss ich noch unsere Wohnung übergeben. Um 10h ist die Übergabe. 1 Stunde später hab ich das Protokoll unterschrieben und die Sache ist vorbei. Das letzte Händeschütteln in der Schweiz galt meiner Nachmieterin!
Am Morgen haben wir uns von meinen Eltern verabschiedet. Sie waren unheimlich nett und gewährten uns während den letzten zwei anstrengenden Tagen Unterkunft und Verpflegung. Besser hätten wir uns vom Packen, Zügeln und Putzen wohl kaum erholen können! Nochmals recht herzlichen dank ihr Lieben!
Um 11h geht's bei Kilometerstand 56'000 los Richtung Süden via Genf und rein in die Provence. Es ist erstaunlich, wie schnell südlich der Frühling uns entgegenkommt. Es blühen hier schon die Kirschbäume!
Den Startplatz von St. Hilaire wollte ich sehen, also sind wir rechtzeitig abgebogen um die Bergstrasse zu erwischen. Zwei Gleitschirmpiloten, welche Autostop machten nahmen wir natürlich gerne mit nach oben. Sie waren froh für einen Lift und Dominik kriegte dafür gleich die aktuellen Infos zum Fluggebiet, vor allem über die momentane Thermiksituation. Anscheinend war thermisch ziemlich viel los. Die Paraglider waren alle über uns und zwar weit über uns. Dominik liess sich die Gelegenheit natürlich nicht entgehen und ging seinen Schirm holen.
Von St. Hilaire aus hat man einen sensationellen Blick über das Val d'Isère auf die gegenüberliegende im Moment noch schneebedeckte Bergkette. Die Sonne verschwand zwar immer wieder mal hinter ein paar thermischen Wolken aber vermochte trotzdem die Luft auf etwa 20° zu erwärmen. Dominik startete einwandfrei. Leider konnte man dies von einer Flugschülerin, welche bereits drei Startabbrüche hinter sich hatte, nicht behaupten. Nach dem Start liess sie die Bremsen nicht los und als sie endlich auf die Befehle des Fluglehrer hörte, reagierte sie so stark, dass sie die Höhe verlor und in die Bäume krachte. D.h. durch die ersten flog sie noch durch, in den nachfolgenden blieb sie dann hängen. Glücklicherweise blieb der Schirm in zwei höheren Bäumen hängen und sie schaukelte dazwischen hinein! Doch der Schreck bei uns oben am Startplatz (und wie wohl erst bei ihr!) war gross. Der Fluglehrer und noch einer rannten zu ihr hin. Sehen konnten wir sie nicht mehr. Doch nach etwa einer viertel Stunden kamen er und sie langsam den Weg hoch. Offensichtlich ging es glimpflich aus!
Dominik traf ich unten am Landeplatz. Zur Feier des Tages und als Auftakt für eine wunderbare Zeit in Freiheit genehmigten wir uns zum Apero Champagner (Foto). Unseren Schlafplatz fanden wir etwa eine Stunde südlicher, nach Umfahrung von Grenoble.
2. April 2003, St. Hilaire FR - Bayuls sur Mer FR
Der Mistral schiebt uns nach Süden

Die ganze Nacht hat es geregnet. Wir haben das hochklappbare Dach aber trotzdem oben gelassen und uns einen gemütlichen Abend gemacht. Am Morgen allerdings half uns die Standheizung Gemütlichkeit herbeizuzaubern.
Da die Wetter-prognosen eh schlecht standen, entschlossen wir uns, weiter nach Süden zu ziehen. Da wir im Sommer sowieso wieder Richtung Schweiz ziehen, wollten wir möglichst bald an die Wärme kommen und dann gegen Sommer in das gemässigte Klima zurückkehren. Also blochten wir heute ziemlich Kilometer auf französischen Autobahnen. Der Mistral half uns dabei zeitweise von hinten, aber des öfteren schubste er uns auch von der Seite über die Bahnen!
Am Cape d'Adge nahmen wir klugerweise die Strasse über den Damm. Obwohl der Wind uns jeweils schnell wieder ins Auto trieb, genossen wir den einsamen Strand mit Tausenden von wundervollen Muscheln (Foto). Kurz nach Pont Verde fanden wir einen schönen Platz an einem noch nicht aktivierten Badestrand. Eine schöne Bucht mit Klippen auf beiden Seiten ist nun unsere Aussicht beim Abendessen und Tagebuchschreiben. Dominik ist auf Entdeckungsspaziergang, während ich Apero geniesse und über die letzten Tage sinniere.
Der Klimawechsel macht mir ein bisschen Kopfweh und irgendwie bin ich noch nicht ganz da. Habe meinen neuen Lebenswandel noch nicht so richtig realisiert! Ich brauch halt immer lang für sowas!
Die Böen des Mistrals schaukeln unseren Camper ganz schön durch und wir wagen es nicht, das Dach hochzulassen. Trotzdem haben wir eine schönen Abend, feines Essen und eine ungestörte Nacht.
3. April 2003, Bayuls FR - Cunit E
Irrfahrt in Barcelona

Der Mistral (bzw. das spanische Gegenstück) bläst immer noch! Die Strasse führt uns weiter der Küste entlang über die spanische Grenze. Ungewohnt, an der Grenze nur verlassene Grenzhäuschen anzutreffen! Dörfchen mit wenig Tourismus kuscheln sich in tiefe Buchten. Dazwischen führen relativ hohe Passstrassen von einem Ort zum anderen. Eine uns entgegenkommende Oldtimer-Rallye ist witzig anzuschauen, aber die Luft stinkt anschliessend, trotz heftigem Wind, arg nach Benzin!
Da uns der ewige Wind und die schwarzen Wolken im Nacken (die Schlechtwetterfront von Norden verfolgt uns) langsam auf den Geist gehen, beschliessen wir, wieder die Autopiste Sud zu nehmen.
Barcelona ist unsere nächste Station. Kurz entschlossen machen wir uns auf die Suche nach einem Campingplatz am Meer. Doch diese Idee war wohl nicht unsere Glanzvollste! Wir irrten ewig im Industrieviertel von Barcelona umher, ohne jegliche Chance etwas zu finden (obwohl auf der Karte ein Campingplatz verzeichnet ist!).
Während einer Verschnaufpause an der Beach bekamen wir dafür einen tollen Eindruck von der endlosen Sandbeach von Barcelona (Foto). Das Thermometer ist während des Tages doch von 8° auf 20° geklettert. Aber der eiskalte Wind lässt uns das Meer schnöden. Auf gar keinen Fall gehe ich da rein! Nach weiterer mühevoller Suche finden wir südlich von Barcelona schöne Parkplätze am Meer und erholen uns erstmal vom Stadtstress mit einem leckeren Salat (Foto) (Dominik schleudert den Salat im Wind aus!). Obwohl ich Barcelona eigentlich unbedingt ansehen wollte, habe ich im Moment genug Stadt gesehen und Dominik stöhnt eh schon. Also, Barcelona, du musst noch ein bisschen auf mich warten! Wir ziehen die Schuhe aus und gehen auf einen langen Strandspaziergang (Foto). Der Wind hat ein bisschen nachgelassen und die Sonne scheint schon ziemlich stark. Die Wolken sind gütigerweise in den Pyrenäen hängegeblieben! Spanien wir sind da! Wir nehmen noch gemütlich einen Kaffee, gehen Einkaufen und finden dann, etwa 30km südlich von Barcelona, in Cunit, einen guten Standplatz, wieder gleich am Meer.
4. April 2003, Cunit (Barcelona) - Chilches (Castellon)
Reifenpanne

Der Wind ist endlich weg. Trotzdem, am morgen haben wir immer noch klägliche 5°!! Die Sonne holt uns dann aber doch noch aus dem Bett und wir fahren schon bald wieder weiter Richtung Süden. Diesmal wieder auf die Autobahn, wir wollen an die Wärme!
Wir kommen flott voran, Die Autobahn ist wenig befahren. Die Sonne strahlt von einem wolkenlosen Himmel. Unsere Strecke führt uns durch die Region Castellon, welche geprägt ist von endlosen Orangenplantagen.
Etwa 50km vor Valencia, bin gerade am Überholen eines Lastwagens, mit etwa so 130km/Std. unterwegs, da platz uns der hintere linke Reifen! Verdammt, der Wagen schlingert und bewegt sich wie auf Seife. Zuerst dachte ich, das sind die verflixten Bahnen hier, so längsgerichtete wellenförmige Rillen, dann war mein nächster Gedanke, wir haben was verloren und schleifen das hinter uns her, dann aber war klar, das ist ein geplatzter Reifen! Es ging alles superschnell: beide Hände am Steuer, das Herz im Hals, Dominik am Alarmblinker und weg vom Gas, dann ganz ganz langsam, ohne kaum zu bremsen auf den rechten Pannenstreifen. Die Brummis blochen im Höllentempo nah an uns vorbei, während ich mich erstmal beruhigen muss, bis ich aussteigen kann! Und wie unser Pneu erst ausschaut! Komplett von den Felgen gerissen! Das ABS-Kabel abgerissen! Wie war das nur möglich? Und dann auch gleich neben einem Lastwagen und hinter uns war auch noch einer und das ganze, wenn ich am Steuer bin! Ich kann's nicht fassen, dass alles gut gegangen ist. Meine Knie zittern und ich kann mich kaum erholen. Fasse das Pannendreieck, zünde mir eine Zigarette an und marschiere die Autobahn runter um das Ding aufzustellen und vor allem um mich zu beruhigen.
Das Reserverad ist glücklicherweise anwesend und vollgepumpt. Der Radwechsel geht easy und schon bald sind wir wieder auf der Strasse. In Castellon finden wir nach vielem Fragen und mehrmaligem Umherschicken endlich eine Garage, welche nichts anderes tut, als Pneu wechseln. Da die beiden vorderen Reifen eh bald fällig geworden wären und unser sicheres Gefühl verschwunden ist, entschliesst sich Dominik, gleich alle viere zu erneuern. Der günstige Preis (560 Euro=ca. 850 CHF) macht die Sache schon fast wieder zu einem Schnäppchen. Trotzdem, auf solche Abenteuer könnte ich verzichten!
Während wir auf die neuen Reifen warten, erholen wir uns in einer nahegelegenen Bar bei unseren ersten Tapas in Spanien und einem Cerveca vom ganzen Stress. An der Wand hängen Poster vom kommenden Stierkampf hier in Castellon. Anscheinend beäugen wir die Sache so intensiv, dass die Wirtin uns ein älteres Poster schenkt! Gracias! Aber wo sollen wir das denn aufhängen, an die Decke?
Bei Chilches fahren wir an die Beach und finden wieder einen Superplatz, ungestört, in der Nähe eines Naturschutzgebietes.
Wir sind sehr erstaunt, dass sich relativ einfach gute Plätze am Meer finden lassen. Ob sich das südwärts noch so verhält?!
Der Tag war stressig. Obwohl es der erste ohne Wind und daher angenehm war, verbrachten wir ihn nur im und ums Auto!

5. April 2003, Chilches (Castellon) - Calpe (Alicante)
Denia & Co.

Heute wollen wir hinunter nach Calpe. Valencia lassen wir links liegen. Wir staunen immer wieder, wie riesig und weitläufig die Städte sind. Rings um die Stadtkerne befinden sich endlose Feriensiedlungen oder dann Industrie oder weitläufige Plantagen. Am Meer ist meist alles überbaut. Überhaupt, man hat den Eindruck, es wird permanent gebaut! Ferienhäuser, Ferienquartiere, Pensionärenresidenzen noch und noch!
Das Thermometer schafft heute nur gerade 16°, mit anderen Worten, es ist arschkalt! Uns fehlt ein wenig die Bewegung. Obwohl wir immer wieder bei einem Halt ausgedehnte Spaziergänge machen, fehlen uns die Wanderungen oder das Biken! Aber solange es so kalt bleibt, konzentrieren wir uns auf die Fahrt in den Süden!
Mal abgesehen von der Reifepanne haben wir auch keinen Stress. Das ist überhaupt das Schöne und auch Neue: Zeit für alles, und zwar genügend Zeit! Wwwwwoohaaaa! Geil!
Heute Mittag sind wir durch Denia gekommen. Das wollte ich doch mit eigenen Augen gesehen haben. Die Residenzen und Pensionärenhäuschen sind hübsch, aber zu zig-, zigtausenden da! Das ist too much! So ein Leben, für mich unvorstellbar!
Nach dem Mittag spricht uns ein Deutscher auf unseren Camper an. Er kommt schon seit 25 Jahren hierher, hat sich damals ein Häuschen für 70'000 DM gekauft, was heute gut und gerne das vierfache Wert ist! Von ihm bekommen wir einen guten Tipp einer VW-Garage in Benissa. Auch das kommende Wetter kann er uns sagen: Bis Dienstag weiterhin kühl und windig. Das Tief, welches diesen Wind vorsichherschiebt ist momentan im Süden von Andalusien und dann voraussichtlich am Dienstag hier! Super. Er meint, diesen letzten Winter war das Wetter so schlecht wie noch nie, auch der Frühling ist etwa einen Monat hintendrein, so sagt er. Wir finden auf alle Fälle auch, dass es wärmer sein dürfte! Als wir ihm sagen, dass wir zuhause alles aufgegeben haben, kann er es kaum glauben, auch dass wir ohne Toilette unterwegs, schockiert ihn ein wenig. Ja, ja, wir sind jetzt eben richtige Vagabunden!

Die anschliessende Fahrt durch das Hügelland nach Calpe ist hübsch. Die terassierten Hänge (Foto) sind wunderschön angelegt. Aber in Calpe trifft uns aber ab der Menge Hochhäuser fast der Schlag! Nur mit Mühe findet Dominik (der eigentlich schon mal hier war) den Weg zum Flugberg Morro de Toix. Der Landeplatz ist dann schnell gefunden. Aber der ganze Hang ist überbaut! Alles neue Häuschen, teilweise sind sie noch am Bauen. Dort, wo eigentlich der Notlandeplatz war, welcher die Alternative sein könnte zur Wasserung, ist Baustelle. Keine Chance, dort vernünftig und sicher landen zu können, wenn's denn nötig würde. Also, Prost! Der Wind ist ungünstig, daher fahren wir auch gar nicht erst zum Startplatz hoch.
Der Landeplatz eignet sich dafür ausgezeichnet als Übernachtungsplatz.


 

 

6. April 2003, Calpe - Sta. Pola (Alicante)
Spekulation am Startplatz

Wir stehen, wie etwa immer, um ca. 8h auf. Bis wir allerdings gefrühstückt, gepackt, Wasser getankt und wieder südwärts ausgerichtet sind, wird es regelmässig 10-11h! Unglaublich, so kann man den Tag auch verbringen!
In Sta. Pola der gleiche Anblick. Alles ist überbaut. Dabei wollte Dominik hier von den Klippen springen! Aber da stehen jetzt überall Villen. Wir fahren am Meer entlang und suchen mit dem Feldstecher den Rand der Felsen ab und sieheda! Dominik sieht einen Windsack. Also nichts wie rauf! Doch nach der ersten Freude über den Startplatz, den sie erstaunlicherweise nicht bebaut haben (??!!) die Enttäuschung!  Der Wind bläst aus der falschen Richtung. Anstatt vom Meer kommt er von hinten und so geht's natürlich net!
Wir fahren wieder runter an die Beach und richten uns für Mittagessen und Gemütlichkeit ein. Dominik ist enttäuscht. Spanien hat ihn schon früher enttäuscht und jetzt schon wieder. Armer, armer Pilot!

Der Strand ist dafür überwältigend! Ganz Spanien tummelt sich heute, Sonntag, hier. Sie angeln, suchen Muscheln, führen ihre Hunde aus und halten halt Picnics im grossen Stil ab. Wir mitten darin mit unserem blauen Azzi. Schön.
Ok, da wir nun den ganzen restlichen Tag haben, um alles andere zu tun (?), wollen wir uns endlich mal Duschen und Haare waschen.  So nach 5 Tagen wird's ja auch langsam Zeit.

Aber als ich Dominik nackt unter der Dusche frieren sehe und schreien höre, beschliesse ich, noch ein bisschen weiter vor mich her zu stinken und nur die Haare zu waschen! Das muss im Moment genügen.

 

Obwohl oder besser Gerade weil hier ein Campingverbot besteht, ist der Platz wie geschaffen für uns. Hinter Sanddünen geduckte Sandföhren bieten idealen Windschutz, riesige Agaven und Zwergpalmen bestimmen ansonsten das Bild dieser Küste.
7. April 2003, Sta. Pola (Alicante)
VW-Garage, Dünenentdeckung

Um 7.40h taucht die Sonne glühend rot aus dem Meer auf. Ein herrlicher Spaziergang am Meer. Dann heisst es zurück nach Alicante zur VW-Garage fahren. Um 10h stehen wir in der Garage, der Azzi auf dem Bock. Bis das Auto gecheckt ist, gehen wir Einkaufen. Unser Spanisch ist immer noch kläglich. Gut gibt es Handzeichen, um sich zu erklären!
Das ABS-Kabel wäre morgen früh da, wir müssen also nochmals kommen. 
Ok. Null Problemo. Wir haben ja jede Menge Zeit! Wir fahren zu unserem Dünenplatz zurück. Am Morgen war der Wind noch ruhig und bei Dominik kommt Hoffnung auf einen Flug auf. Doch schnell steht fest, der Wind ist so stark wie am Tag zuvor. Zwar käme er jetzt aus der richtigen Richtung... aber eben, viel zu stark. Oje, schon wieder kein Flugwetter.
Wir verbringen den Tag am Meer, in den Dünen, mit Lesen, Fressen und schlichtem Nichtstun.

Dominiks 7-Tage-Bart muss leider weg. Schade, jetzt wo ich mich daran gewöhnt hatte.

 

 

 

 


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