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08. März 2010
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Persönliches

Silvana Jolanda Georgina Lucchini Bernhard

 Geboren am 4. November 1963
in Hausen am Albis
 im Zeichen des Skorpions 
mit Wassermann am Aszendenten 
 und dem Mond in den Zwillingen

Gebürtige Schweizerin mit europäischer Doppelbürgerschaft: nämlich Italien
 Verwurzelt in Zug, aber ein bisschen überall in Südeuropa zu Hause - im Moment gerade in Frankreich, im Südburgund.

Seit dem 1. April 2003 bin ich unterwex; habe mich losgelöst von sicherer Arbeitsstelle, netter Wohnung und weiteren vermeintlichen Sicherheiten. Eine Auseinandersetzung mit dem "neuen" Lebensstil passiert natürlich dauernd. Ich habe mich aber auch immer wieder hingesetzt und bewusst Rückschau gehalten, bzw. Bilanz gezogen. Wer mehr darüber und wie ich das Reisen aus ganz persönlicher Sicht erlebe, erfahren will, wird unter Silvana intim fündig. 


1. Reise: Frühling 2003 - Spanien und Portugal mit dem VW-Bus

Im Frühling 2003 ging es los. Dominik und ich zogen mit dem VW-Bus los und bereisten während vier Monaten Spanien und Portugal. Das Reisen zu zweit, bzw. zu dritt (Zorro) im relativ kleinen VW-Bus war zeitweise schwierig. Es schien, als ob es nicht möglich wäre, unsere Interessen und Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen...


2. Reise: Winter 2003/2004 - Italien mit dem Wohnmobil

Wieder zurück in der Schweiz, trennten wir uns. Doch das Reisen wollte ich damit nicht aufgeben. Also kaufte ich mir mein eigenes Wohnmobil und machte mich von Neuem auf die Socken; diesmal nach Italien. Da ich noch recht unsicher war, was das Reisen mit dem Wohnmobil anbelangt, begleitete mich Dominik in seinem VW-Bus bis nach Castelluccio. Sardinien durchreiste ich dann alleine, Kalabrien wieder teilweise mit Dominik und auf Sizilien begleitete mich eine zeitlang Karin. Im Sommer 2004 kehrte ich zurück, ziemlich blank und genötigt, wieder Geld zu verdienen. 


3. Reise: Winter 2004/2005 - Marokko, Spanien und Portugal

Nach einem turbulenten und aufregenden Sommer in der Schweiz, wo ich auch über ein paar Wochen an meiner ehemaligen Arbeitsstelle arbeiten konnte, schlossen Dominik und ich uns wieder zusammen. Wir wollten es noch einmal probieren und zwar zusammen in einem Mobil. Anfangs November ging es also erneut los in den Süden, und zwar nach Marokko. Der Heimweg in die Schweiz führte uns erneut durch Spanien, Portugal und Frankreich. 


4. Reise: Herbst 2005 - Zwei Anläufe für Osteuropa: Österreich, Slowenien, Nordostitalien, Kroatien und Mazedonien

Nach kurzem Aufenthalt in der Schweiz fuhren Dominik und ich Ende Juli 2005 Richtung Osten los. Wir verbrachten drei Wochen in Österreich und eine Woche in Slowenien bevor wir nach Kroatien weiterreisten, dem Sommer entgegen.
Ich wusste, dass mein Vater sehr krank war. Als dann der Bescheid kam, dass er seine letzten Tage Zuhause verbringen wollte, kehrten wir in die Schweiz zurück. Er verstarb am 9. September 2005. Dominik reiste wieder ab und voraus nach Italien und Slowenien. Ich folgte ihm ein paar Wochen später und traf ihn in Meduno, Italien. Auf dem Weg zu unserem Winterziel Türkei durchreisten wir noch einmal Kroatien. Dominik ging es schon seit seiner Abreise aus der Schweiz nicht gut. Fortwährende Darmkrämpfe hielten ihn in Schach. Doch Untersuchungen in Italien und Slowenien brachten keine Ergebnisse. In Mazedonien kam Dominik, dank Divnas Hilfe, endlich zu einem Ultraschall und einem Röntgenbild. Leider mit schlechter Diagnose. Mit der Rega flogen wir zurück in die Schweiz. Das Wohnmobil wurde uns später nachgeschickt.

Während sieben Monaten therapierte Dominik seinen Darmkrebs. Am 4. Juni 2006 verstarb er.


5. Reise: Winter 2006/2007 - via Italien nach Tunesien, mit Vorabtreffen in Frankreich

Mein grösster Wunsch, nach dem Tode Dominiks, war, wieder loszuziehen. Nur, alleine wollte ich dies nicht. Als ich Henny fragte, was sie davon halten würde, wenn ich sie und Rainer in den Süden begleiten würde, antwortete sie mir, dass sie mir den gleichen Vorschlag hat machen wollen. Prima!
Am 1. November reiste ich ab und traf meine Freunde kurz darauf in Frankreich. Zwei Wochen später fuhren wir über die italienische Grenze auf dem Weg Richtung Süditalien. Wir hielten uns nur kurze Zeit in Sizilien auf. Am 16. Dezember brachte uns eine Fähre von Palermo nach Tunesien. Wir reisten erst der Nordwestküste entlang nach Süden. Anschliessend verbrachten wir einige Tage in der Sahara, vor allem auch um das Oasenfestival in Douz zu erleben. Die kälteste Jahreszeit beschlossen wir auf Djerba und an der südlichen Küste zu verbringen.
Wüstenschlösser und die endlose Sahara lockten aber schon bald wieder. Anfangs Februar kehrten wir nach Djerba zurück. Schon kurz danach erreichte mich die Nachricht, dass es meiner Mutter nicht gut ging. Ich war schnell entschlossen. Am 13. Februar verabschiedete ich mich von Henny und Rainer, die mich liebenswürdigerweise bis in den Norden und zum Abreisehafen begleitet hatten und fuhr mit der Fähre von Tunis direkt nach Civitavecchia. Zwei Tage später war ich schon wieder in der Schweiz. 

Was ich auf meinen Reisen erlebte, hielt ich vielen Reiseberichten fest. Zusammen mit den Fotos sind die Reisetagebücher im Internet auf dieser Homepage publiziert.

Mit von der Partie war natürlich immer mein Hund Zorro! Er begleitete mich auf all meinen Reise-Abenteuern. 


Sesshaft

Auf meiner letzten Reise, nach Tunesien, wurde mir immer klarer, dass ich des Reisens müde bin und ein grosses Bedürfnis nach Ruhe und Sesshaftigkeit habe. Dass zu dieser Zeit auch noch meine Mutter krank wurde, bestätigte meinen Entscheid, wieder einmal Wurzeln zu schlagen. 

Seit Ende Februar 2007 war ich auf der Suche nach einem neuen Zuhause für mich und meinen Zorro. Diese Entscheidung war nicht ganz einfach und führte mich durch einen langen Prozess. Im Juni wurde ich fündig und zwar in Frankreich, im Südburgund. Am 7. September 2007 zog ich ein. Damit hat für mich ein anderes Leben mit neuen Herausforderungen angefangen.  

Seit Ende 2007 gehört ein Zweithund mit Namen Luke zu meiner "Familie".

Seit dem Frühling 2008 bin ich nicht mehr alleine. Walter alias Mehmed ist Schweizer, lebt aber schon lange in

 Frankreich, die letzten Jahre in der Bresse. Mit ihm teile ich nun mein Leben. Und ich geniesse es wieder sehr, zu zweit durch dick und dünn zu gehen.

Seit dem Sommer 2009 bin ich wieder alleine. Das ist o.k. so. Luke und Zorro sind meine ständigen und treuen Begleiter.