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Last Update
08. März 2010 |
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"Mein
Wohnmobil! Das alleine hört sich schon wunderbar an, finde ich." So
begeistert bin ich noch immer.
In der Zwischenzeit hat das Euramobil auf einem Ford Transit mit Baujahr
1992 schon allerhand gesehen und mitgemacht.
Da es über Hinterradantrieb verfügt, sind wir auf etliche Startplätze oder
verrückten Stellplätzen raufgekommen, was früher mit dem VW-Bus undenkbar
gewesen wäre! Der kurze Radabstand und Überhang liess sogar in Marokko die
Fahrt über etliche tiefe, wenn auch trockene Bachläufe quer durch die
Steinwüste zu den Blauen Felsen zu! Dort draussen findet man sonst nur noch
Expeditionsfahrzeuge!
Auch wenn wir hin und wieder mit einem grösseren Mobil liebäugeln, so hat
dieses kleine Mobil doch etliche Vorteile, die wir nur ungern fahren lassen
würden.
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Das
Alkovenbett ist zwar nur 1.40m breit, doch haben wir uns mittlerweile
daran gewöhnt. Mit einfachen Latten und Luftlöchern hat Dominik ein
Lüftungssystem hineingebaut. Eine neue gute Matratze gibt zusätzlichen
Schlafkomfort. Das Alkoven hat drei Fenster, eines am
Kopfende, ein breites an der Front und im Dach nochmals eine Luke. |
Die Küche bietet viel Ablage- und
Arbeitsfläche, so dass es wirklich Spass macht, ein Essen zuzubereiten.
Sogar ein Dampfabzug wurde eingebaut! Der Kühlschrank lässt sich auf
dreierlei Arten betreiben: ab der Batterie, ab Steckdose oder per Gas. Das
bringt viel Unabhängigkeit, denn mit zwei grossen Gasflaschen
ausgestattet kommen wir weit.
Dominik hat für den Kühlschrank aussen einen kleinen Ventilator (vom PC)
eingebaut und an das bestehende Stromnetz angehängt. So lassen wir an
heissen Tagen, wenn wir eh genügend Solarstrom haben, den Ventilator laufen und
der Kühlschrank kühlt gleich viel besser!
Zudem hat der Tüftler Dominik den Kühlschrank innen so abgedichtet, dass es
nicht mehr hinein zieht! |
Vier Fenster
(Panorama, zwei Küchenfenster, Lukenfenster) im Wohnraum bringen viel
Licht hinein. Am Tisch arbeiten und essen wir.
Zwei Zusatzbatterien bringen mit der Solarzelle die Leistung, die wir
benötigen. Immerhin haben wir zwei Notebooks dabei. Zudem werden die
Batterien von Kamera, GPS, Taschenlampe usw. regelmässig geladen. |
Das
Panoramafenster ist das grösste und bringt viel Licht und Ausblick. Hier
am Ess- und Arbeitstisch haben vier Personen Platz. Gäste sind also jederzeit
willkommen!
Aus den Bänken und dem Tisch kann zudem ein zusätzliches Bett gebaut
werden.
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Die Toilette ist mit einer praktischen
Dusche ausgestattet und bietet auch sonst viel Stauraum. Sogar dieser Raum
hat ein Fenster an der Seite und eine Dachluke, so ist das Belüften
dieses Nassraumes kein Problem. Das Entleeren der Toilette haben wir
mittlerweile schon unzählige Male hinter uns. Es ist zwar nicht gerade spassig. Aber was sein muss,
muss sein und auch hier bekommt man Routine.
Tipp: anstelle der teuren Chemie, die man im Fachhandel
erhält, funktioniert das WC ebenso gut mit flüssiger Schmierseife,
welche ich direkt in den Wassertank der Toilette gebe. Der aufdringliche
Geruch der Chemie fällt weg und die Entsorgung in der Natur wird eher möglich, da
Schmierseife gut abbaubar und damit umweltverträglich ist. Auch kann ich
die Toilette vorneweg leeren. Früher hätte sich das mit der teuren
Chemie nicht bezahlt gemacht!
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Im Schrank war früher nebst den Kleidern eine komplette TV-Video-Anlage.
Vor einiger Zeit habe ich mit leichten Brettern Fächer eingebaut, so dass
mehr Kleider reinpassen. Zudem beherbergt der Schrank unsere Computer
inkl. komplettem Zubehör, CD-Sammlung und Strom-Konverter.
Die Antennen (zwei!) und die TV-Anlage haben wir rausmontiert. Auch
andere kleinere Teile, die nur Gewicht bedeuteten, haben wir kurzerhand
"ausgebaut". |
Zorro
hat im Womo mehrere Liegeplätze. Jener auf dem Bild ist sein bevorzugter
Platz zum Schlafen und Rausgucken. Manchmal, vor allem wenn er seine
Ruhe haben will, liegt er aber auch im Fussraum. Wenn er unsere
Gesellschaft will, liegt er unter dem Esstisch zu unseren Füssen.
Während wir fahren, kringelt er sich in seinen Stoffkorb, der zwischen
unsere Fahrersitz geklemmt wurde. So ist er dabei und kommt uns doch
nicht in die Quere.
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Am
Schönsten ist es aber immer noch, wenn man trotz aller behaglicher
Wohnlichkeit das Leben draussen geniessen kann. Nichts macht mehr Freude,
als draussen sein zu können und besonders schön ist es, wenn dies
auch noch in guter Gesellschaft möglich ist.
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